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Tischtennisdamen ESV I werden Meister

VonThomas ScheffelDas 6:4 im Spitzenspiel gegen Hellas Nauen sichert den Prenzlauerinnen den Brandenburger Titel.Prenzlau.Dem Spitzenspiel der ...

Christin Reiß, ESV Prenzlau I, steuerte den entscheidenden Punkt zum 6:4-Erfolg ihres Teams im Verbandsliga-Spitzenspiel gegen Hellas Nauen bei.  FOTO: Archiv

VonThomas Scheffel

Das 6:4 im Spitzenspiel gegen Hellas Nauen sichert den Prenzlauerinnen den Brandenburger Titel.

Prenzlau.Dem Spitzenspiel der Tischtennis-Verbandsliga der Damen zwischen ESV Prenzlau I (2.) und SV Hellas Nauen (1.) wurde seit langer Zeit entgegengefiebert. Immerhin ging es nicht nur um die Titelvergabe sondern auch das Recht auf die Relegationsspiele zur Damenoberliga. ESV I bot das routinierte Doppel Christin Reiß/Nicole Skiba auf. Sie starteten fulminant, legten nach übereinstimmender Meinung der Trainer ihre beste Saisonleistung hin und besiegten Werner/Dahms glatt 3:0. Nach der Niederlage im Hinspiel zeigte das den Willen der jungen Prenzlauer Spielerinnen auf. Die folgenden Einzel bestätigten dies. Christin Reiß behielt gegen die Materialspielerin Werner die Übersicht und Ruhe. Sie siegt 3:1. Carolin Gragoll bezwang nach der Niederlage von Nicole Skiba gegen Dahms ihre Gegnerin Dietz 3:1 und brachte ESV I damit 3:1 in Front.
Die folgenden Partien von Skiba und Reiß gingen zugunsten der Gäste aus, denn beide Prenzlauerinnen fanden nicht die richtigen Mittel ihre Gegnerinnen zu stoppen. Carolin Gragoll und Nicole Skiba bei ihren klaren 3:0 Siegen gegen Dahms und Dietz gestalteten das Gesamtbild wieder positiv – 5:3 für Prenzlau. Ein Punkt fehlte noch zum Sieg. Carolin Gragoll war dieser noch vergönnt. Sie verlor gegen Werner 1:3. Also war alles auf das letzte Match von Christin Reiß gegen Dahms fokussiert. Zunächst sah alles gut aus, 11:6 im ersten Satz, danach aber zweimal zu fünf die Sätze verloren. Nach eindringlichen Worten der Trainer gelang die Wende. Reiß gewann die folgenden Sätze und damit diese Partie, was den 6:4-Erfolg gegen Hellas Nauen, den Titel und das Relegationsticket bedeutete.
Die jungen Damen ESV II wollten dem positiven Ergebnis des ersten Vergleiches natürlich nicht nachstehen. Aber das Eingangsdoppel von Anna Schatz/Carolin Gragoll ging 2:3 verloren. Auch das erste Einzel versprühten keinen Hang zur Euphorie, doch Carolin Gragoll revanchierte sich für die Niederlage in der Begegnung gegen Werner mit ihrem 3:1-Sieg.
Anschließend gingen drei Partien an die Gäste, die nun 4:1 führten. Alles sah nach einem Sieg der Nauener aus. Doch weit gefehlt, die Prenzlauerinnen besannen sich auf ihre Stärken, Gragoll bezwang in einem spannenden Match Dietz mit 3:2, Anna Schatz folgte mit 3:1 gegen Kassner. Schon war wieder etwas möglich. Nach der klaren 0:3-Niederlage von Isabell Gragoll gegen Dietz, geriet wieder alles in das Reich der Wünsche. Jedoch mit ihren spektakulären 3:1-Siegen gegen Werner und Kassner bescherten Anna Schatz und Carolin Gragoll dem Team ein Remis und den Bronzerang in der Verbandsliga.