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Traktor-Elf wird zum Görminer Partydämpfer

VonFlorian FerberÜberraschend unterliegt der SV 90 Görmin im letzten Heimspiel der Landesliga- Saison Dargun.Görmin.Mit couragierter, kämpferischer ...

Mit vereinten Kräften werfen sich Görmins Keeper Rene Kreutz und Abwehrmann Thomas Gaedtke (rechts) Darguns Offensivwirbel Ricardo Lewerenz entgegen.[KT_CREDIT] FOTO: Florian Ferber

VonFlorian Ferber

Überraschend unterliegt der SV 90 Görmin im letzten Heimspiel der Landesliga- Saison Dargun.

Görmin.Mit couragierter, kämpferischer Leistung stibitzten die zuletzt noch abstiegsbedrohten Landesliga-Fußballer vom SV Traktor Dargun vor 191 Zuschauern beim Favoriten SV 90 Görmin mit einem 2:1-(1:0)-Sieg drei Punkte – und verpassten damit der abendlichen Party des Tabellendritten nach dem letzten Heimspiel der Saison einen kleinen Dämpfer. „Mit einem Erfolg wäre die Feier schöner gewesen. Ich muss das erst mal ein, zwei Stunden sacken lassen“, sagte ein enttäuschter Görminer Trainer Achim Schult.
Gleichzeitig sah der Übungsleiter die Ursache für die unerwartete Niederlage vor allem in der schwachen ersten Hälfte seiner Schützlinge. „Da haben wir gegen sehr agile Darguner zu pomadig gespielt und zu viel weggeschenkt.“ In der Tat wirkte es zeitweise so, als fehlten den Görminern gegen die engagierte Offensivreihe der Darguner um Ricardo Lewerenz Mittel und Ideen. „Heute gibt es nichts zu meckern. Spielerisch war es sicher nicht so toll, aber Einsatz und Kampf haben gestimmt“, sagte Darguns Coach Marko Kroll. Folgerichtig auch das 1:0 (33. Minute) durch Carlo Nennemann.
Ehe die Gastgeber in der zweiten Halbzeit zum Sturmlauf ansetzen konnten, nahm ihnen Ricardo Lewerenz mit einem klasse Freistoßtor (49.) schnell den Wind aus den Segeln und erhöhte auf 2:0.
Andreas Bahls gelang zwar nahezu umgehend der Anschlusstreffer (53.), ansonsten fehlte bei den Platzherren aber die letzte Konsequenz im Abschluss. „Die Chancen waren da, aber wir machen die Dinger im Moment einfach nicht. Trotzdem wäre der Ausgleich verdient gewesen“, so Görmins Trainer Achim Schult. Trotzdem wurde nach insgesamt starker Spielzeit im Görminer Festzelt zünftig gefeiert. „Die Party ist nicht in Gefahr“ (O-Ton Andreas Bahls).
SV 90 Görmin: Kreutz; Gaedt-
tke, Damm (76. Schmidt),
A. Schulz (60. D. Martens), Oberländer (46. Piper), Schult, Brennecke, Lüttjohann, Meinzer, Bahls, Ewert