Drei Verletzte:

31-Jährige gerät auf regennasser Straße in Gegenverkehr

Eine Autofahrerin ist mit ihrem Wagen auf der regennassen Straße zwischen Eggesin und Torgelow in den Gegenverkehr geraten und dort mit zwei anderen Autos zusammengestoßen. Unter den Verletzten des Unfalls war auch ein zehnjähriger Junge.

Nach einem Unfall zwischen Eggesin und Torgelow war die Straße für eineinhalb Stunden voll gesperrt (Symbolbild).
Friso Gentsch Nach einem Unfall zwischen Eggesin und Torgelow war die Straße für eineinhalb Stunden voll gesperrt (Symbolbild).

Gegen 16.25 Uhr war eine 31-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Landesstraße 32 zwischen Eggesin und Torgelow unterwegs. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam sie in einer langgezogenen Rechtskurve in Richtung Torgelow auf der regennassen Straße nach links von der Fahrbahn ab und stieß im Gegenverkehr mit zwei anderen Autos zusammen.

Bei dem Unfall wurden die 31-Jährige und ein zehnjähriger Junge im ersten entgegenkommenden Fahrzeug sowie der 24-jährige Fahrer im zweiten entgegenkommenden Auto leicht verletzt. Alle drei Personen wurden ins Krankenhaus nach Ueckermünde gebracht.

An den drei Autos entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt etwa 25.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die L32 für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt.

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Kommentare (3)

Was für ein Pech.... Nach allgemein bekannten Grundgesetzen der Natur ist die Fähigkeit eines Kraftfahrzeuges, auf der gelenkten Spur zu fahren, nicht nur vom Fahrer/der Fahrerin abhängig, sondern auch von der Haftreibung zwischen Reifen und Fahrbahn. Da diese von Fahrbahnbelag, Oberfläche naß/trocken, Geschwindigkeit, Luftdruck im Reifen etc. abhängt, sind einige Facetten des Unfallhergangs zu prüfen, bevor die Fahrerin als "zu schnell unterwegs" bezeichnet werden kann. Allerdings ist diese Ursache die häufigste und plausibelste, noch dazu es sich um eine langgezogene Rechtskurve handelt, die gerne unterschätzt wird, und die Fahrerin mit 31 Lebensjahren gerade maximal 13 Jahre im Führerscheinbesitz sein kann, aber nicht zwingend 13 Jahre lang jährlich z.B. 50 000 km Fahrpraxis aufzuweisen hat. In 99 Prozent aller gleichgelagerten Unfälle ist subjektives Versagen die Ursache. Lustig klingen immer die Unfallmeldungen "Infolge Zusammenstoßes mit einem Baum....". Haben Sie schon einmal einen Baum auf die Straße springen sehen ? Müßte es nicht wahrheitsgemäß heißen "infolge unzureichender Fahrzeugbeherrschung bei unangemessener Geschwindigkeit hat der Fahrer die Fahrbahn verlassen und ist vor einen Baum gefahren."

Frechheit, irgend jemand hat plötzlich die Straße nass gemacht und wollte die junge Frau Ärgern. Vielleicht hat sie auch nur telefoniert???

Und warum sollte sie nicht telefonieren wenn sie dafür die Freisprecheinrichtung benutzt hat? Aber bei plötzlichem Aquaplaning kann der durchschnittliche Autofahrer selbst bei vorschriftsmässiger Geschwindigkeit und genug Reifenprofil chancenlos sein.