:

Angreifer schlagen Urlauber beim Hafenfest bewusstlos

Etwa fünf bis sieben Täter haben auf einen Mann eingeprügelt, der bereits am Boden lag. Eine Zeugin fand den zeitweise bewusstlosen 41-Jährigen und rief den Rettungsdienst.

Beim Hafenfest in Ueckermünde haben bislang unbekannte Täter einen Mann bewusstlos geschlagen.
NK Beim Hafenfest in Ueckermünde haben bislang unbekannte Täter einen Mann bewusstlos geschlagen.

Während des Hafenfestes in Ueckermünde ist es Sonntagnacht zwischen zwei und drei Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung gekommen.

Während und nach Ende der Lasershow auf der Freilichtbühne im Uckerpark sollen mehrere bislang unbekannte Täter einen zum Boden gebrachten 41-jährigen Mann geschlagen und getreten haben. Laut Polizei hatten dies Zeugen ausgesagt, vermutlich seien es fünf bis sieben Täter gewesen.

Verletzungen im Gesicht

Der 41-Jährige wurde im Gesicht verletzt und stationär im Krankenhaus aufgenommen. Erst als am Sonntagnachmittag Anzeige erstattet wurde, bekam die Polizei Wind von der Sache.

Der geschädigte Urlauber aus Baden-Württemberg hatte sich offenbar erst an der Cocktailbar bei der Bühne aufgehalten. Dort muss es bereits zu ersten verbalen Auseinandersetzungen gekommen sein. Diese setzte sich auf der Bühne und in der Nähe eines Grillstandes fort. An dem Grillstand schlugen dann die Täter auf den Mann ein.

Zeugin fand den bewusstlosen Mann

Eine Zeugin kümmerte sich kurz nach drei Uhr um den zeitweise bewusstlosen Verletzten und rief den Rettungsdienst.

Zwei der Täter waren etwa 175 Zentimeter groß und ungefähr 25 bis 35 Jahre alt. Sie trugen kurze Hosen und T-Shirts. Einer der Männer fiel mit seinem sehr kurz gehaltenen Irokesenschnitt auf.

Hinweise bitte an die Polizei in Ueckermünde: 039771 / 82 224.

Kommentare (1)

Hoffentlich führt die Personenbeschreibung zur Ergreifung der Täter. Aber muss eine Lokalzeitung in einer Region die sich über jeden Urlauber freut so einen Artikel mit einer abschreckenden Aufmachung auf der Titelseite drucken ? Die Hintergründe der Tat sind noch nicht einmal bekannt, geschweige denn aufgeklärt. Warum so eine beängstigende Berichterstattung? Wahrscheinlich gab es wie so oft keine wichtigeren Themen für den Nordkurier und dessen Lokalteil. Armer Journalismus!