Ueckermünder scheitert vor Jury:

Aus der Traum vom Superstar

Der Ueckermünder Tommy Voigt ist in der zweiten Runde von „Deutschland sucht den Superstar“ ausgeschieden. Woran hat es gelegen?

Nix da mit Superstar: Der Ueckermünder Tommy Voigt ist in der zweiten Runde ausgeschieden.
Veronika Müller Nix da mit Superstar: Der Ueckermünder Tommy Voigt ist in der zweiten Runde ausgeschieden.

Er hatte seine Lieder so oft geprobt, er war ausgeschlafen, er wollte das packen. Doch dann stand der Ueckermünder Tommy Voigt am Sonnabend vor der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ in Köln, und ihm schlackerten die Beine. Das merkten auch die Musikexperten und senkten nach seinem Vorsingen die Daumen. Aus in der zweiten Runde! Der Superstar 2015 wird nun ein anderer.

Als der Nordkurier ihn auf dem Handy im Zug zurück nach Ueckermünde erwischte, war er immer noch niedergeschlagen. „Es war mein großer Traum weiterzukommen“, sagte er. Umso glücklicher war er, als die vierköpfige Jury ihm nachher sagte, es habe nicht an seiner Stimme gelegen. Gehapert habe es am Auftritt, an der „Performance“ – und daran lässt sich arbeiten.

Tommy Voigt will im nächsten jahr wieder antreten

„Ich werde es auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder probieren“, sagte Voigt. Angetreten war er mit Liedern von Snow Patrol, Philipp Poisel und Ich + Ich. Wenigstens bezahlte RTL die Kosten für die Reise nach Köln, und so gewann der 21-Jährige dem Ausflug auch Gutes ab: „Wir haben in einem schicken Hotel gewohnt, und ich hatte am Freitag Zeit, mir die Sehenswürdigkeiten anzuschauen.“

Das sogenannte Callback in Köln war die zweite Stufe des fünfstufigen Verfahrens. Jedes Mal wird weiter ausgesiebt. Nur die Kandidaten, die aus RTL-Sicht am geeignetsten sind, ziehen am Ende in die Liveshow ein.

Beim jüngsten Casting für die Show in Rostock und Stettin waren nur wenige Interessenten erschienen.

 

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