:

B 109 zwei Wochen komplett dicht

Als gäbe es mit der Bahnbrücke bei Anklam nicht schon genug Baustellen auf der B 109. Nun trifft es einen weiteren Streckenabschnitt südlich von Ducherow.

Ab dem "Cafe 70" geht auf der B 109 ab diesem Wochenende nichts mehr: Vollsperrung für knapp zwei Wochen.
S. Schäfer Ab dem "Cafe 70" geht auf der B 109 ab diesem Wochenende nichts mehr: Vollsperrung für knapp zwei Wochen.

Erneut schlechte Nachrichten für Autofahrer auf der B 109: Ab kommenden Samstag um sieben Uhr morgens wird die B 109 zwischen den Abzweigen Cafe 70 und Ducherow voll gesperrt. Die Umleitung verläuft in beide Richtungen über die L 31 und L 28 (Ducherow, Ueckermünde, Ferdinandshof). Autofahrer müssen damit einen Umweg von über 30 Kilometern in Kauf nehmen. Wie das zuständige Straßenbauamt Neustrelitz mitteilt, werden auf dieser Strecke die Fahrbahn erneuert und die Bankette reguliert. Am 20. April soll die Vollsperrung aufgehoben werden.

"Wir setzen darauf, dass diese Baustelle akzeptiert wird, da wir eine Umleitung eingerichtet haben und da auch am Wochenende gearbeitet wird", sagt Hans-Joachim Conrad, Dezernent im Straßenbauamt Neustrelitz.

Für die Akzeptanz dieser Vollsperrung ist es sicherlich nicht hilfreich, dass sie sich mit einer weiteren Vollsperrung überschneidet: An den letzten beiden Aprilwochenenden wird die Bahnbrücke nördlich von Anklam komplett gesperrt. Vom 15. April ab 16 Uhr bis 18. April, vier Uhr morgens, geht dort nichts mehr. Die Vollsperrung wiederholt sich am darauffolgenden Wochenende zu denselben Zeiten noch einmal.

Kommentare (2)

Der Hauptgrund, warum ich keine Zeitung abonniere ist eigentlich ganz banal. Mir geht diese ewige Meckerei und teilweise bewusste Schlecht-Macherei auf den „Keks“. Warum liest man nie, dass Straßenbau meist auch für gut befahrbare Zufahrtsstraßen sorgt? Oder dass Vollsperrungen beim Straßenbau auf „schmaleren“ Straßen auch der Sicherheit der dort tätigen Bauarbeiter dienen. Oder, dass man halt nur in den frostfreien Monaten Straßenbauarbeiten durchführen kann und dass auch nur begrenzt, weil es schon jede Menge Regelungen gibt, die das Bauen auch in dieser Zeit verbieten (um z.B. Urlaubsreisestrecken freizuhalten)… Und mal ehrlich, wann soll denn nun gebaut werden? Natürlich nicht gerade dann, wenn ICH in den Urlaub fahre!!! Natürlich, so einfach ist das…, warum weiß das nur niemand *;-)*. Ich würde mir insbesondere von der Presse wünschen (die ja nicht unerheblich dazu beiträgt, welche Stimmung der Bürger gerade wieder hat oder auch nicht), dass mit den Presseartikeln für mehr Verständnis geworben wird, warum dass Eine oder Andere passiert… Das würde dann auch mit dafür sorgen, dass nicht der Rest der Welt glaubt, in M-V sitzen wir noch auf den Bäumen und sorgen uns überhaupt nicht darum, wie es dem Rest der Welt so geht. Wie auch, wir sind ja noch so unterentwickelt… Straßenbau ist genauso ein undankbarer Job, wie der des Feuerwehrmanns. Auch hier liest man ständig nur z.B. „… es ist eine ganze Wohnetage ausgebrannt und nicht mehr bewohnbar…“. Davon, dass eventuell auch mindestens zwei Wohnhäuser rechts und links vom betroffenen Gebäude gerettet werden konnten, dafür reicht die Tinte des Berichterstatters leider oftmals nicht. In diesem Sinne, weitermeckern …

... zeigt die Strelitzer Zeitung heute mit einer für Verständnis werbenden Doppelseite über die Arbeit der Straßenmeisterei. Im gedruckten Teil muss man eben nicht mit Klicks Erlöse generieren...