Weihnachtsmärkte in der Uecker-Randow-Region:

Bei der Planung hat Dreieinigkeit nicht funktioniert

Nicht nur Besucher, auch Gewerbetreibende bemängeln, dass dieses Jahr bei der Terminplanung für die Weihnachtsmärkte offenbar einiges schiefgelaufen ist.

Zu viel ist auch nicht gut: gleich mehrere Adventsmärkte in der Region haben dafür gesorgt, dass weder die eine noch die andere Veranstaltung gut besucht war. Am nächsten Wochenende geht es aber wieder beschaulicher zu.
Lutz Storbeck/Archiv Zu viel ist auch nicht gut: gleich mehrere Adventsmärkte in der Region haben dafür gesorgt, dass weder die eine noch die andere Veranstaltung gut besucht war. Am nächsten Wochenende geht es aber wieder beschaulicher zu.

Das hat doch für Gesprächsstoff gesorgt – das augenscheinliche Überangebot an Weihnachtsmärkten am ersten Adventswochenende. Sein Unverständnis darüber, dass es mit der Abstimmung offenbar nicht geklappt hat, äußerte zum Beispiel Bernfried Winkler, der Vorsitzende des Ueckermünder Gewerbevereins.

Im kommenden Jahr, sagte er, wäre es gut, wenn es anders liefe mit der Terminabstimmung in der Region. Das könnte Thema einer Runde sein, in der sich die Zuständigen schon bald an einen Tisch setzen sollten, sagte Bernfried Winkler. Immerhin gibt es doch den Städteverband namens UTE – in dem Ueckermünde, Torgelow und Eggesin vereint sind -, doch offensichtlich funktioniert dies bei solchen Fragen eben nicht oder nicht mehr. Da muss sich etwas ändern, sagte Winkler.

Eine Meinung, der sich auch der Eggesiner Buchhändler und Fotograf Walter Graupner anschließt. „Es ist in meinen Augen absoluter Blödsinn, so viele Weihnachtsmärkte auf ein Wochenende zu legen. Das ist übrigens erst seit dem vergangenen Jahr so. Eggesin hat das elfte Mal den Brennholztag veranstaltet und war dabei die erste Stadt der Region, die einen kleinen Weihnachtsmarkt veranstaltet hat. Torgelow hatte zuvor immer am 2. Advent und Ueckermünde am 3. Advent seinen Markt. So war es völlig in Ordnung. Auch die kleinen Händler, die gern die Märkte besuchen, können sich nicht teilen. Also gehen denen auch ordentliche Umsätze flöten“, sagt der Eggesiner. Auch er bemängelt, dass von der Dreieinigkeit der Städte in der Region nicht viel übrig geblieben ist.

So wird es nun an den kommenden beiden Wochenenden wohl etwas ruhiger in Sachen Weihnachtsmarkt in der Region werden. Ganz ruhig ist zum Glück aber nicht. Am kommenden Wochenende zum Beispiel laden Rieth, Liepgarten und Luckow zu kleinen Weihnachtsmärkten ein. Es gibt zudem mehrere Konzerte, unter anderem das Benefizkonzert des Lions Clubs in der Ueckermünder Marienkirche am kommenden Freitag und ein Weihnachtskonzert des Mönkebuder Chores am Sonntag um 17 Uhr in der Mönkebuder Kirche.

In Ueckermünde öffnet der diesjährige Weihnachtsmarkt erst am vierten Dezemberwochenende seine Pforten. Doch auch schon an den Sonnabenden zuvor, sagt Gastronom und Hotelchef Michael Brückner, möchte er Ueckermündern und Gäste in der Haffstadt ein bisschen besinnliche Stimmung bieten. Am 7. und am 14. Dezember soll der Innenhof vom Hotel Brauhaus Stadtkrug am Ueckermünder Markt von 15 bis 23 Uhr zum Verweilen einladen. „Es gibt Glühwein, Gegrilltes und Waffeln“, lädt Brückner ein, dazu eine dezente adventlich-musikalische Umrahmung.

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