Flüchtlingskinder:

Besuch vom unbekannten Weihnachtsmann

Was für eine schöne Idee, eine Weihnachtsfeier für junge Torgelower und Flüchtlingskinder zu organisieren, die in der Stadt ein Zuhause gefunden haben. Die leuchtenden Kinderaugen verrieten: Egal, welche Nation - der Weihnachtsmann macht sie alle froh.

Nanu? Es ist doch noch gar nicht Heilig Abend und trotzdem klopft der Weihnachtsmann an die Tür? Ja, denn schließlich hat der bärtige Alte am 24. Dezember alle Hände voll zu tun. Drum hat er die Flüchtlingskinder in Torgelow schon mal mit kleinen Geschenken verwöhnt.
Uta Bilaczewski Nanu? Es ist doch noch gar nicht Heilig Abend und trotzdem klopft der Weihnachtsmann an die Tür? Ja, denn schließlich hat der bärtige Alte am 24. Dezember alle Hände voll zu tun. Drum hat er die Flüchtlingskinder in Torgelow schon mal mit kleinen Geschenken verwöhnt.

Schwer zu tragen, das hatte Knecht Ruprecht wirklich, als er Freitag an die Tür des Torgelower Mehrgenerationenhauses klopfte. Denn in den Räumen der Volkssolidarität warteten viele, viele neugierige Kinder auf ihn – und zwar die Mädchen und Jungen der Torgelower MGH Kita Zwergenland und die Flüchtlingskinder, die im Drögeheider Asylbewerberheim mit ihren Familien ein neues Zuhause gefunden haben.

Während die kleinen Torgelower genau wussten, wie sie den bärtigen Alten um den Finger wickeln müssen, nämlich mit einem schönen Gedicht oder tollen Liedchen, war diese deutsche Tradition für so manches Flüchtlingskind sicher neu. Aber in Begleitung ihrer Eltern trauten sie sich schließlich auch ganz nah ran an den Weihnachtsmann. Der hatte sich sogar Unterstützung für das Verteilen der vielen Geschenke mitgebracht. Wer das war? Die Schneekönigin. Brigitte Seifert von der Volkssolidarität schlüpfte in diese Rolle. Außerdem wurden fleißig Weihnachtslieder gesungen, um die Familien aus Ghana, Mazedonien, Afghanistan, Syrien und anderen Ländern etwas mit der deutschen Weihnachtstradition vertraut zu machen.

Und das hat geklappt – bezeugten die leuchtenden Kinderaugen. Den Organisatoren der Weihnachtsfeier, also der Volkssolidarität Uecker-Randow, dem SPD-Ortsverband, der Verkehrsgemeinschaft Vorpommern-Greifswald, dem Träger des Asylbewerberheims (European Homecare) und all den fleißigen Helfern, zeigte dies: Ihr Einsatz hat sich gelohnt. Ein Zeichen war diese kleine Feier allemal: Die Torgelower heißen die Flüchtlingsfamilien in ihrer Stadt willkommen und wollen sie so gut es geht in das gesellschaftliche Leben integrieren. 

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