Nächtliche Brände:

Brandstifter fackeln Schuppen und Mülltonnen ab

Eine heiße Nacht hat die Ferdinandshofer Feuerwehr hinter sich. Gleich an zwei Stellen in der Großgemeinde hat es gebrannt.

Von dem Schuppen in Ferdinandshof sind nur noch Trümmer übrig.
Christopher Niemann Von dem Schuppen in Ferdinandshof sind nur noch Trümmer übrig.

Ganz so ruhig und friedlich, wie es sich die Ferdinandshofer gewünscht haben dürften, ist ihr Pfingstwochenende nicht abgelaufen. In der Nacht zum Montag musste die Feuerwehr gleich zweimal ausrücken. In der Kleingartenanlage in der Straße des Friedens brannte ein Geräteschuppen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Das Feuer zerstörte den hölzernen Geräteschuppen mit einer Grundfläche von etwa sechs Quadratmetern vollständig – es blieben nur Trümmer übrig.

Zum Glück waren bei diesem Brand immerhin zu keinem Zeitpunkt Menschen in Gefahr. Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 200 Euro, teilte die Polizei mit. Mehrere Feuerwehren rückten an, sogar das Torgelower Leiterfahrzeug.

Noch während die Kameraden beim Schuppenbrand zu tun hatten, wurden sie zu einem weiteren Brand gerufen. Waren die Brandstifter weitergezogen? Zwei blaue Papiertonnen an der Gundelach-Straße 23 standen in Flammen. „Die haben sich sicher nicht selbst entzündet“, meint Maik Wrase, der beide Einsätze der Ferdinandshofer Wehr in dieser Nacht leitete.

Auch die Mülltonnen wurden durch das Feuer vollständig zerstört. Weil eine der Tonnen nahe am Gebäude stand, bekam auch die Gebäudewand etwas ab. Durch die Hitzeentwicklung wurde der Fassadenputz beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2 000 Euro. Nachdem die Feuerwehr die Feuer gelöscht hatte, nahm die Polizei vor Ort die Ermittlungen auf. Durch Zeugen gelang es, erste Anhaltspunkte zur Klärung der Straftaten zu ermitteln, hieß es.