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Brandstiftung? Flammen zerstören Wohnwagen

In der Liepgartener Straße in Ueckermünde brennt ein Wohnwagen komplett ab. Und der Feuerwehrchef ist sich sicher, dass es Brandstiftung war.

Feuerwehrchef Roland Till schätzt die Schadenshöhe auf 5000 bis 7000 Euro.
Christopher Niemann Feuerwehrchef Roland Till schätzt die Schadenshöhe auf 5000 bis 7000 Euro.

Ueckermünde. Den Ueckermünder Feuerwehrleuten steckten noch die Anstrengungen vom Hafenfest in den Knochen. Dort hatten sie an vielen Stellen mitgeholfen und sich deshalb Erholung verdient. Doch das mit dem Ausruhen und dem Feierabendbier konnten die Kameraden vergessen. Denn um 22.21 Uhr holte die Alarmierung sie von den Sofas. In der Liepgartener Straße stand ein Wohnwagen in Flammen, eine benachbarte Laube hatte ebenfalls Feuer gefangen. Und die Flammen loderten hoch in den Augustabend. Weithin sichtbar wütete das Feuer.  Der zugelassene Wohnwagen, der laut Polizei augenscheinlich zu Wohnzwecken genutzt wurde, war nicht mehr zu retten. Die Flammen hatten ihn komplett zerstört. Eine Gartenlaube gleich neben dem Wohnwagen wurde ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen.

Feuerwehrchef Roland Till schätzt die Schadenshöhe auf 5000 bis 7000 Euro. Für ihn ist es so gut wie sicher, dass dort gezündelt wurde. „Aus meiner Sicht Brandstiftung, so viel Erfahrung hat man im Laufe der Zeit bei der Feuerwehr gesammelt“, sagt Till. Nahezu vier Stunden waren die beiden Feuerwehren im Einsatz, gegen 2 Uhr konnten die Frauen und Männer dann ihren wohlverdienten Feierabend genießen.

Die Kriminalpolizei hat unterdessen die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen. Hinweise zur Tat nimmt das Polizeirevier Ueckermünde unter 039771-820 entgegen.