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Brigadestab zieht zwar nach Neubrandenburg, aber sonst wird sich personell kaum was ändern

Hochrangiger Besuch hatte sich an einem der größten ostdeutschen Bundeswehrstandorte in Torgelow eingefunden. Oberst Ulrich Kirsch ist Chef des Deutschen ...

Oberst Ulrich Kirsch (Vierter von links) im Beisein seiner Gastgeber. [KT_CREDIT] FOTO: Bundeswehr

Hochrangiger Besuch hatte sich an einem der größten ostdeutschen Bundeswehrstandorte in Torgelow eingefunden. Oberst Ulrich Kirsch ist
Chef des Deutschen Bundeswehrverbandes (DBwV). Und hat als solcher auch den Überblick. So konnte der Oberst gute Neuigkeiten mitbringen.

Torgelow. Eine Vielzahl von Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ nutzten die Möglichkeit, einen Vortrag des Bundesvorsitzenden des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich Kirsch, zu erleben. Der Deutsche Bundeswehrverband (DBwV) ist eine überparteiliche und finanziell unabhängige Institution. Er vertritt in allen Fragen des Dienst-, Sozial- und Versorgungsrechts die Interessen seiner etwa 200000 Mitglieder.

Oberst Ulrich Kirsch nutzte bei seinem Besuch am Standort Torgelow zuvor die Gelegenheit, sich in einem Gespräch mit dem stellvertretenden Brigadekommandeur Panzergrenadierbrigade 41, Oberst Johannes Derichs, dem Vorsitzenden der Standortkameradschaft, Stabsfeldwebel Peter Hoffmann, und den Bürgermeistern der Städte Eggesin und Torgelow, Dietmar Jesse und Ralf Gottschalk, über die aktuelle Situation in der Brigade und am Standort zu informieren. Denn natürlich lebt die Bundeswehr nicht im luftleeren Raum, sondern ist auf das gute Miteinander mit der Zivilbevölkerung am Standort angewiesen. Im nahezu vollständig gefüllten „General-von-Kirchbach“-Saal im Soldatenheim an der Schleuse ging Kirsch vor den versammelten Soldaten auf die Neuausrichtung der Bundeswehr ein. Da hörten die Anwesenden ganz genau hin, denn schließlich betreffen diese Veränderungen innerhalb der Streitkräfte die Frauen und Männer in Uniform ganz persönlich. Und viele haben sich mit Sicherheit die Frage gestellt, wie es weitergeht mit dem Standort in Torgelow. Eine Frage, die natürlich auch für die Kommunen in der Region von großem Interesse ist. Oberst Kirsch konnte gute Kunde überbringen.

Der Standort Torgelow bleibe hinsichtlich seiner Dienstposten weitestgehend unberührt, hieß es. Dennoch wirkt sich die Umstrukturierung und Reformierung dahin gehend aus, dass zum Beispiel der Stab der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ nach Neubrandenburg verlegt wird oder auch in der Umgliederung des Panzerbataillons 413 in das Jägerbataillon 413.

Zusätzlich waren außer den laufenden Einsätzen der Bundeswehr die aktuelle Verbandspolitik sowie Bedeutung und künftige Zielsetzungen des DBwV weitere Schwerpunkte. nk