Freitag, der 13.:

Bürgermeister fällt als Hexe verkleidet von der Bühne

Freitag, der 13.: Manche sagen, er bringt Glück, andere sagen, er bringt eher Pech mit sich. Für Gerd Walther, dem Bürgermeister von Ueckermünde, ist diese Frage jetzt entschieden. Er fiel als Hexe verkleidet von der Bühne.

Hier ging es Gerd Walther noch gut: Mittlerweile trägt er eine Armbinde.
NK-Archiv Hier ging es Gerd Walther noch gut: Mittlerweile trägt er eine Armbinde.

Auf der öffentlichen Bühne so sicher, auf der Theaterbühne ein Wackelkandidat: Der Bürgermeister von Ueckermünde fiel am Freitag als Hexe verkleidet von der Bühne im großen Saal der Volksbühne. Hunderte Kinder sahen dabei zu. Sie haben auch noch darüber gelacht, denn Gerd Walther war als Hexe verkleidet und wirkte im Theaterstück „Die Geschichte vom kleinen Hexlein und vom Traumtiger“ mit. „Alle dachten, das gehört zum Stück“, sagt Gerd Walther nach dem Unfall am Telefon. Also spielte er unter Schmerzen weiter.

Es war die traditionelle Weihnachtsaufführung des Altstadtvereins für die Ueckermünder Kitas. „Eigentlich hatte ich nicht vor, in diesem Jahr noch mal Theater zu spielen“, sagte Walther, der zu den Gründungsmitgliedern des Altstadtvereins gehört. Er hat‘s dann doch getan, für den guten Zweck. Und dabei wohl vergessen, dass Freitag, der 13. durchaus verhext sein kann. Das Theaterstück musste sogar zweimal aufgeführt werden, weil nicht alle Kita-Kinder auf einmal in den großen Kinosaal passen. Der Sturz passierte bereits in der ersten Aufführung. Walther hielt mit gebrochener Rippe und geprelltem Ellbogen auch noch die zweite Aufführung durch, musste dann aber doch zum Arzt. Gute Besserung!

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