Wirbel in Eggesin:

Bürgermeister Jesse: Ich bin nicht korrupt!

Eine Woche vor den Bürgermeisterwahlen in Eggesin wurden Vorwürfe laut, Amtsinhaber Dietmar Jesse würde sich durch öffentliche Aufträge bereichern. Alles böse Unterstellungen, sagt Jesse.

Eine Woche vor der Wahl in Eggesin gab es schwere Vorwürfe gegen Amtsinhaber und Alleinkandidat Jesse.
Lutz Storbeck Eine Woche vor der Wahl in Eggesin gab es schwere Vorwürfe gegen Amtsinhaber und Alleinkandidat Jesse.

In der Kreisverwaltung und in unserer Redaktion liegt ein Schreiben vor, dessen Verfasser behauptet, Eggesins Bürgermeister Jesse würde seiner ehemaligen Firma, die von seiner Tochter geleitet wird, unrechtmäßig Aufträge zuschanzen. Zudem werde bei der gelieferten Menge an Holzschnitzel gemauschelt. Die Container seien nur zwei Drittel voll.

Da ist nichts dran, sagte er jetzt dem Nordkurier. „Wer das behauptet, der hat nicht mich getroffen, sondern meine Familie und die Mitarbeiter im Heizkraftwerk, die ihre Arbeit außerordentlich gründlich machen.“ Vor acht Wochen waren die anonymen Beschuldigungen bei der Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises eingegangen. „Daraufhin ist mein Amt zehn Tage lang geprüft worden“, sagt Jesse. Die Vorwürfe seien komplett entkräftet worden. „Ich kann guten Gewissens zu den Leute auf die Straße gehen.“

Parteifreunde und Mitstreiter von Jesse sehen die anonymen Unterstellungen weniger entspannt. „Da will jemand den Bürgermeister und seinen Ruf beschädigen“, sagt Gerhard Tewes. Der CDU-Fraktionschef in der Eggesiner Stadtvertretung stärkt seinem Bürgermeister den Rücken. Auf Jesses Wahlveranstaltung in der Blaubeerscheune hätten das auch viele andere Eggesiner getan.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung