Oldtimer-Treffen:

Da ist noch Feuer unter der Haube

Die Alten werden gehegt und gepflegt. Manchmal werden sie auch vorgeführt, so wie auf der Oldtimer-Schau in Hammer.

Jürgen Otto fährt sein Oldtimer-Motorrad nur noch selten spazieren. Erik Dachmann darf fürs Foto aufsteigen. Die beiden haben auf der Oldtimer-Schau in Hammer ein bisschen gefachsimpelt.
Simone Weirauch Jürgen Otto fährt sein Oldtimer-Motorrad nur noch selten spazieren. Erik Dachmann darf fürs Foto aufsteigen. Die beiden haben auf der Oldtimer-Schau in Hammer ein bisschen gefachsimpelt.

Sie heißen Pitti, Wiesel, Berlin und Troll. Allesamt Motorroller aus Ludwigsfelde, gebaut in Zeiten, an die sich nur noch die Alten erinnern können. "Das waren die Jahre, in denen wir heiß auf Mobilität waren", sagt Jürgen Otto aus Torgelow, der auch schon auf die 70 zugehen dürfte. Mit 20 hat er sich einen solchen Motorroller der Marke Troll gekauft - in den 60er-Jahren der ganze Stolz eines jungen Mannes. Später gab's einen Trabi, noch viel später einen Toyota. Aber die Liebe zum Troll, die ist geblieben. Darum hat der Torgelower das Gefährt seiner Jugend wieder flott gemacht. Ab und zu darf der Troll auf die Straße.

So wie Jürgen Otto geht es auch anderen. Sie haben ihr Herz an alte Mopeds, Motorräder, Autos oder Traktoren gehängt. "Aber dass es so viele sind, das habe ich mir nicht träumen lassen", sagt Werner Schöbel, der mit Gleichgesinnten das Oldtimer-Treffen in Hammer organisiert hat. 55 verschiedene Exemplare alter Mopeds und Motorräder haben Schöbel und Freunde im Saal des "Pommerschen Hof" ausgestellt, noch einmal so viele alte Maschinen standen draußen. Fahrtüchtig natürlich.

Die meisten machten auch bei der Ausfahrt mit, die 40 Kilometer über Torgelow und Eggesin führte.

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