Leukämie:

Der kleine Ruben braucht dringend einen Spender

Es ist so einfach, sich als Knochenmarkspender registrieren zu lassen und damit vielleicht ein Leben zu retten. Auch der 22 Monate alte Ruben aus Grambin braucht einen Stammzellenspender. Er hat Leukämie.

Das ist Ruben. Im März wird der kleine Grambiner zwei Jahre alt. Er kämpft gegen einen aggressiven Blutkrebs. Noch ist kein Knochenmarkspender für Ruben gefunden.
Böcker Das ist Ruben. Im März wird der kleine Grambiner zwei Jahre alt. Er kämpft gegen einen aggressiven Blutkrebs. Noch ist kein Knochenmarkspender für Ruben gefunden.

Das hier ist ein Hilferuf. Einer von Tausenden, die verzweifelte Familien an die Öffentlichkeit senden, weil ein Angehöriger an Leukämie erkrankt ist und ein passender Knochenmarkspender gesucht wird. In Deutschland erkrankt alle 16 Minuten ein Mensch an Blutkrebs. Wir schreiben darüber, weil jetzt so ein Hilferuf aus Grambin kommt. Von der Familie des kleinen Ruben Aureel.

Bei dem 22 Monate alten Jungen wurde am 7. Dezember Leukämie diagnostiziert. Bei Ruben ist es eine besonders tückische Form dieser ohnehin schon schrecklichen Krankheit. Seitdem befindet sich die Grambiner Familie im Ausnahmezustand. Kerstin Böcker und Nico Markwart-Böcker sind Rubens Eltern. Und dann ist da noch Oma Karina Böcker. Sie sind jetzt bei dem Kleinen, rund um die Uhr ist immer jemand aus der Familie da.

Kraft erwächst aus Hoffnung

Ruben wird auf der Kinderkrebsstation der Greifswalder Uni-Klinik behandelt, und der Kleine erweist sich als ein zäher Kämpfer, erzählt Papa Nico. Wie zum Beweis zeigt er die Fotos von Ruben auf seinem Smartphone. Sie zeigen einen allerliebsten kleinen Jungen, der gezeichnet ist von der Chemotherapie.

Am 7. Dezember haben die Greifswalder Ärzte Leukämie diagnostiziert, am 8. Dezember hat die Behandlung begonnen. „Seitdem funktionieren wir alle nur noch irgendwie. Wir brauchen alle Kraft für Ruben“, sagt Nico Markwart-Böcker. Diese Kraft nehmen die Böckers vor allem aus der Hoffnung, dass der kleine Ruben gesund wird. Hoffnung, dass ein Knochenmarkspender gefunden wird.

Leben retten kann jeder

Es ist so einfach: Jeder kann sich bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) melden, schickt dann den Abstrich aus der Wangenschleimhaut ein und lässt seine Gewebemerkmale registrieren.

Die DKMS finanziert sich aus Spenden. Immer wieder werden auch öffentliche Registrierungsaktionen organisiert. Am Sonnabend, 20. Februar, werden potenzielle Stammzellenspender von 10 und 15 Uhr im Torgelower Ueckersaal registriert. Vielleicht findet sich dort jemand, der dem kleinen Ruben helfen kann.

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