Schalmeien-Spektakel:

Die schönsten Bilder vom Rossower Musikfest

Am Sonnabend gab es auf der B 104 in Rossow ab 13.30 Uhr eine Vollsperrung. Kein Unfall, sondern der Umzug der Schalmeien-kapellen des 10. Rossower Musikfestes brachte den Verkehr für eine dreiviertel Stunde zum Erliegen.

Dicht gesäumt mit Menschen war die Rossower Dorfstraße am Sonnabend Mittag. Um 13.30 Uhr stand der Verkehr für eine dreiviertel Stunde still und die Bundesstraße gehörte den Teilnehmern des 10. Rossower Musikfestes.
Gabriele Heyden Dicht gesäumt mit Menschen war die Rossower Dorfstraße am Sonnabend Mittag. Um 13.30 Uhr stand der Verkehr für eine dreiviertel Stunde still und die Bundesstraße gehörte den Teilnehmern des 10. Rossower Musikfestes.

Edmund Gebner sitzt am Eingang zum Festgelände, begrüßt diesen und jenen. Der Rossower Bürgermeister wartet auf die Ehrengäste. Darunter Christian Pegel. Der Landesminister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung eröffnete als Schirmherr das 10. Rossower Musikfest. Was Edmund Gebner aber noch viel wichtiger war an diesem Sonnabend: der Baubeginn des lang ersehnten Fahrradweges entlang der B104. „Ich habe dem Minister gesagt, lange Reden braucht er nicht zu halten. Er soll nur sagen, wann der erste Spatenstich für den Radweg gemacht wird“, sagte das Gemeindeoberhaupt. Der SPD-Politiker erfüllte dann auch Gebners Wunsch. Als das Stichwort Radweg fiel, gab’s sogleich viel Applaus. Mit Blick auf die Straßensperrung, die für den Umzug der Schalmeienkapellen den Verkehr auf der Bundesstraße 104 am Sonnabend für eine knappe Stunde ruhen ließ, meinte der Minister, dass Baufahrzeuge ab dem Sommer auch für Verkehrseinschränkungen sorgen werden. Es gebe demnächst eine Baustelle. „Die Bauanlaufbesprechung ist am 23. Juni“, nannte der Rossower Bürgermeister dann einen konkreten Termin.

Mit dieser freudigen Nachricht konnte das 10. Musikfest der Rossower Schalmeienkapelle dann unbeschwert starten. Der neue Chef der 56-köpfigen Musiktruppe bedankte sich bei allen Helfern und begrüßte die Schalmeienkapelle Penkun, das Schalmeienorchester Tettau/Frauendorf aus Brandenburg, Lübecks Freibeutermukke, den 1. Vollmershainer Schalmeienverein aus Thüringen und, erstmals in Rossow, die Kleinreinsdorfer Schalmeien aus Thüringen sowie die Schalmeienkapelle Thierbach aus dem Vogtland.

Die sechs Gäste und der Gastgeber sorgten für ein musikalisches Feuerwerk, das alle Generationen begeisterte. Tagsüber füllte eher die reifere Generation das riesige Festzelt. Der Abend gehörte dann gut 2000 jungen Schalmeienfans. Die Nachtruhe fiel zumindest für die Rossower aus, verriet Stefan Nadler, der das Zepter in Rossow seit dem 21. September 2015 in den Händen hält. „Wir spielen abwechselnd bis Mitternacht. Dann übernimmt der DJ. Im Morgengrauen geht’s ans Aufrräumen. Ab 6.30 Uhr laufen die Frühstücksvorbereitungen, und ab 8 Uhr kommen die Musikvereine zum Frühstücken. Dann wird ab 10 Uhr wieder musiziert.“

 

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