Ueckermünde will helfen:

Die BMX-Jungs bewegen nicht nur ihre Räder

Stellen Jugendliche irgendwas an, dann bekommen sie oft die volle Aufmerksamkeit der Gesellschaft. Die jungen BMX-Fahrer aus Ueckermünde schafften das monatelang nicht. Nachdem der Nordkurier ihre Geschichte und ihre Probleme veröffentlichte, wollen viele helfen.

Die Ueckermünder BMX-Fahrer wollen nur eines: ihrem Hobby nachgehen. Doch das ist in Ueckermünde offenbar leichter gesagt als getan.
Ann-Kristin Hanell Die Ueckermünder BMX-Fahrer wollen nur eines: ihrem Hobby nachgehen. Doch das ist in Ueckermünde offenbar leichter gesagt als getan.

Zuerst meldete sich ein Unternehmer aus Ueckermünde über Facebook. Er fragte Marcel Schröder von der BMX-Gruppe, was die Jungs denn brauchen. Auch Patrick Dahlemann (SPD), der einen Hilferuf der Ueckermünder Biker im vergangenen Jahr zunächst verschwitzt hatte, bot sich an. Selbst aus dem Bauamt der Stadt Ueckermünde kamen positive Signale.

Endlich haben die jugendlichen BMX-Fahrer aus Ueckermünde das Gefühl, etwas bewegen zu können. Was sie wollen, ist nicht so viel: einen Ort für ihre Besen, Bänke, Mülleimer. Dann könnte nur noch eine neue Rampe das Glück perfektionieren.

Marcel Schröder ist aber auch etwas anderes positiv aufgefallen: menschliches Interesse. Seit dem Zeitungsartikel gehen seiner Meinung nach viel mehr Leute an der Kastanienallee entlang. Sie schauen den Bikern bei ihren Kunststücken zu und sprechen sie auf ihr Hobby an. Die Clique freut das.

 

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