Ungewöhnliches Hobby:

Diese Angler brauchen kein Wasser

In Eggesin pflegen einige Frauen und Männer ein ungewöhnliches Hobby: Das Meerescasting ist eine Übung fürs Brandungsangeln und findet auf der grünen Wiese - fernab des Wassers - statt.

Lutz Günther und Hans-Jürgen Dallmann gehören zu den besten Casting-Anglern in Eggesin.
Christopher Niemann Lutz Günther und Hans-Jürgen Dallmann gehören zu den besten Casting-Anglern in Eggesin.

Wer ein guter Meeresangler werden will, wirft seine Rute schon mal auf der grünen Wiese aus. Die Mitglieder des Eggesiner Angelvereins "Willi Wormuth" wollen im Oktober beim Brandungsangeln um den DEGA-Cup in Bad Doberan an den Start gehen. Für sie ist es sozusagen der Höhepunkt des Jahres, und dazu gehört dann auch eine vernünftige Vorbereitung.

Beim so genannten Meerescasting auf einer Wiese zwischen Eggesin und Torgelow überprüften die Hobbyangler um Vereinschef Uwe Schiebel nun ihre Form beim Turnier um den Elgafo-Cup. 13 Frauen und Männer aus Eggesin und Dresden versuchten dabei, ein an ihrer Rute befestigtes Gewicht so weit wie möglich zu werfen. Drei Durchgänge mit unterschiedlichen Gewichten (120/150/175 Gramm) müssen die Angler absolvieren. Die Ergebnisse werden dann addiert.

Über 500 Meter geworfen

Am Ende setzte sich Lutz Günther mit 504 Metern durch. Für ihn war es bereits der achte Erfolg beim achten Elgafo-Cup, bei dem es aber vor allem darum geht, Erfahrungen auszutauschen und von anderen Anglern zu lernen. Auf den Plätzen folgen Vereinschef Schiebel mit 447 Metern und Hans-Jürgen Dallmann (424). Einzige Frau im Teilnehmerfeld war Antje Mähler, die mit 352 Metern Neunte wurde.

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