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Polizei im Dauereinsatz wegen Drogen und Alkohols

Eine große Techno-Party und die Haff-Sail - da wurden offensichtlich ganz unterschiedliche Stimmungsverstärker zum Einsatz gebracht. Die Polizei hatte zumindest ungewöhnlich häufig mit Drogen und Alkohol zu tun.

Hartmut Braun, Leiter des Ueckermünder Polizeireviers, fand es schon ganz schön bedenklich, was da so durch die Blutbahn mancher Autofahrer kreiste.
Thomas Krause Hartmut Braun, Leiter des Ueckermünder Polizeireviers, fand es schon ganz schön bedenklich, was da so durch die Blutbahn mancher Autofahrer kreiste.

Die Haffsail und eine große Techno-Party in Eichhof haben den Beamten des Ueckermünder Polizeireviers offensichtlich ein intensives Wochenende beschert. Hartmut Braun, Leiter des Ueckermünder Reviers, spricht im Nachgang von einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Alkohol- und Drogenmissbrauch am Steuer. "So hatten wir das in diesem Jahr noch nicht", sagte er. Für den Ueckermünder Polizeichef gibt es da ganz klar einen Zusammenhang mit den Veranstaltungen in der Haffstadt und in Eichhof.

In Ueckermünde und Eggesin ertappten die Beamten insgesamt fünf Autofahrer, die teilweise mehr als beschwipst unterwegs waren. In der Ueckerstraße fielen einer Polizeistreife zwei Radfahrer auf, die die ganze Breite der Straße benötigten. Ein Alkoholtest ergab Promillewerte von 1,9 und 2,16. Den 30 und 32 Jahre alten Männern droht jetzt sogar der Entzug des Führerscheins. Wenig später raste ein Autofahrer aus Richtung Ueckermünde Ost in die Altstadt. Weil das Auto offensichtlich zu schnell war, nahm die Polizei die Verfolgung auf und stellte den Temposünder am Ueckerdamm. Der 29-Jährige hatte wohl kräftig gefeiert, ein Atemalkoholtest ergab 2,0 Promille.

Alkohol und vor allem Drogen standen offenbar bei der Techno-Party in Eichhof, bei der etwa 1000 Jugendliche dabei gewesen sein sollen, auf der Speisekarte. Bei einer Kontrolle am Sonntagvormittag gingen den Beamten vier Leute ins Netz, die entweder unter Drogen oder Alkohol standen. "Wenn man bedenkt, dass wir dort nur kurz reingehalten haben, ist die Zahl der Feststellungen sehr hoch. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen", sagte Hartmut Braun.