Zu Gast beim Abschluss der Österreich-Meisterschaft:

Eggesiner Rallye-Freaks sehen Pisten-Piloten über die Schulter

Viel Schotter, Nebel und nasskaltes Wetter - Rallye-Fahrer müssen mit jedem Wetter und nahezu allen Fahrbahnbedingungen klarkommen. Wie das geht, haben sich die Eggesiner Rallyefreunde um Miriam Näther angesehen.

Hermann Gassner jr, die Eggesinerein Miriam Näther und Ursula Mayrhofer (von links) bei der Rallye in Österreich.
Michael Näther Hermann Gassner jr, die Eggesinerein Miriam Näther und Ursula Mayrhofer (von links) bei der Rallye in Österreich.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, und so liegt es bei Familie Näther aus Eggesin im Blut, dieses Rallye-Fieber. Vater Michael Näther ist seit Jahren der Direktor und Cheforganisator der Rallye Stettiner Haff. An dieser Rallye hat Tochter Miriam nicht nur mehrfach teilgenommen, sondern bereits zweimal einen Pokal geholt.

Weil die Rallye-Sportler sehr beweglich sind, fahren sie auch oft zu ihren Sportfreunden, wenn die auf die Piste gehen. Erst vor wenigen Tagen hatte sich das Rallyeteam um Miriam Näther die Waldviertelrallye zum Saisonabschluss im Kalender vermerkt. Ganz spannend, denn es ist das Finale in der österreichischen  und der ungarischen Rallyemeisterschaft. Deren Finallauf mit 117 Teams aus zwölf verschiedenen Ländern gut besucht war.

Vize-Champion hatte Probleme mit dem Wetter

Das Rallyezentrum und der Start waren im malerischen Ensemble des Schlosses Grafeneeg eingebunden. Dort hatten die Eggesiner Rallyefreunde auch Gelegenheit, mit dem Deutschen Vize-Champion Herman Gassner jr. mehrere Gespräche zu führen. Anfangs lief für den Deutschen auch alles nach Plan. Den ersten Rallyetag beendet der Mitsubishi-Pilot mit 1:06:00 Minuten Rückstand auf den führenden Südafrikaner Lategan auf dem fünften Gesamtrang.

Der zweite Tag begann mit widrigen Wetterbedingungen, nasskaltes und nebliges Novemberwetter sorgten für komplizierte Streckenbedingungen und damit auch für Ausfälle. Davon betroffen war leider auch Gassner jr., der auf der 10. Wertungsprüfung einen Baum erwischte und seinen Mitsubishi Evo 10 abstellen musste. Von den Ausfällen der Favoriten profitierte am Ende Christian Mrlik (Subaru Impreza WRX), der als erster „Waldvierteler“ diese Rallye gewonnen hat.

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