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Eltern wollen mehr Spielplätze in Drögeheide

Im Torgelower Ortsteil Drögeheide gibt es zwei Spielplätze und einen Bolzplatz. Bürger möchten dort jedoch weitere Spielmöglichkeiten. Das Problem ist allerdings das Geld.

In Drögeheide werden Spiel- und Bolzplatz angesichts des Wetters derzeit nur wenig genutzt. Eltern wünschen sich einen weiteren Spielplatz.
Thomas Krause In Drögeheide werden Spiel- und Bolzplatz angesichts des Wetters derzeit nur wenig genutzt. Eltern wünschen sich einen weiteren Spielplatz.

Entsteht im Torgelower Ortsteil Drögeheide schon bald ein weiterer Spielplatz? Zumindest einige Drögeheider Eltern wünschen sich dies offensichtlich und haben deshalb ihr Ansinnen den Verantwortlichen im Rathaus mitgeteilt.

Für einen neuen Spielplatz fehlt das Geld

Auch wenn der Weihnachtsmann in wenigen Tagen seine Geschenke verteilen wird – der Wunsch nach einem weiteren Platz zum Spielen wird den Familien aus Drögeheide nicht erfüllt. Das stellte Bürgermeister Ralf Gottschalk bei der jüngsten Sitzung der Stadtvertreter klar: „Angesichts unserer Haushaltslage haben wir derzeit keine Möglichkeit, dem Wunsch nach einem neuen Spielplatz nachzukommen. Wir haben dafür schlicht kein Geld.“

Laut Gottschalk ist der Torgelower Ortsteil derzeit ausreichend mit Spielmöglichkeiten ausgestattet. „Wir haben in Drögeheide zwei Spielplätze und dazu einen Bolzplatz, das sollte genügen“, sagte er. Doch genau dies sehen einige Drögeheider ein wenig anders. Im Rathaus argumentieren sie, dass aufgrund der immensen Steigerung der Anzahl von Kindern in dem Stadtteil ein weiterer Spielplatz notwendig sei.

Idee bleibt im Hinterkopf

Torgelows Bürgermeister regte an, dass die Fraktionen der Stadtvertretung dieses Thema aber auf jeden Fall weiter diskutieren sollten. In Drögeheide könne es aber jetzt erst einmal nur darum gehen, die vorhandenen Spielplätze so zu pflegen, dass sie noch lange nutzbar sind. Dass der kleine Bolzplatz, der 2006 errichtet worden ist, mittlerweile sanierungsbedürftig ist, räumte der Torgelower Rathauschef indes ein. „Der Zustand ist nicht so gut und da werden wir auch etwas tun müssen.“