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Feuerwehr kämpft gegen Ölteppich auf dem Wasser

Woher das Öl kam, ist derzeit noch unklar. Klar ist, dass sich im Ueckermünder Stadthafen am Montag ein Ölteppich auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern ausbreitete. Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten, den Schmutzteppich mit einer Ölsperre einzudämmen.
Christopher Niemann Die Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten, den Schmutzteppich mit einer Ölsperre einzudämmen.

Auf der Uecker im Stadthafen von Ueckermünde kam es am Montag zu einem Schadensfall mit erheblichem Ausmaß. Größere Mengen Dieselkraftstoff gelangten aus bislang unbekannter Ursache in den Fluss und verteilten sich rasend schnell. Der Teppich umfasste eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern. Der sich ständig drehende Wind ließ die Kraftstoffmassen teilweise flussauf- und abwärts fließen.

Die am späten Nachmittag alarmierte Feuerwehr reagierte schnell, brachte ihre zwei Boote zu Wasser und legte eine sogenannte Ölsperre aus, um den Ölteppich einzudämmen. Eine weitere Ausbreitung auf der Uecker konnten die Kameraden somit verhindern.

Den Einsatzkräften gelang es am Abend, kleinere Mengen Diesel mithilfe einer Schwimmpumpe abzupumpen und diese dann in einem Auffangbecken vom Wasser zu trennen. Der Einsatz wurde gegen 22 Uhr abgebrochen und wird laut Auskunft von Einsatzleiter Enrico Panzlaff am Dienstag fortgeführt.

Einen Verursacher konnte die Polizei bisher nicht ermitteln. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehrkameraden aus Ueckermünde, Bellin und Liepgarten.

 

 

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