Elterntiere gingen auf Helfer los:

Feuerwehr rettet Jungschwan vor dem Hungertod

Die Ueckermünder Feuerwehr hat einen schwierigen Einsatz hinter sich: Ein Jungschwan musste vor dem Hungertod gerettet werden. Gar nicht so einfach, denn die Schwaneneltern verteidigten ihren Sprössling vehement.

Ein Jungschwan in Ueckermünde war in Not. Die Feuerwehr rückte an und befreite das Tier (Symbolbild).
NK / Archiv Ein Jungschwan in Ueckermünde war in Not. Die Feuerwehr rückte an und befreite das Tier (Symbolbild).

Urlauber sind derzeit in Ueckermünde oft anzutreffen, und einige davon sind auch sehr tierlieb. Das hat sich jüngst gezeigt, als die Ueckermünder Feuerwehr zu ihrem 88. Einsatz seit Jahresbeginn ausrückte. Besagte Urlauber hatten die Wehr alarmiert, weil sie von der Ueckerbrücke aus einen Jungschwan beobachtet hatten, der sich in einer Schnur verfangen hatte und aus eigener Kraft nicht davon loskommen konnte.

"Wir haben das Tier dann bei Uwes Bootsverleih entdeckt und wollten helfen", sagt Ueckermündes Feuerwehrchef Roland Till. Ein schwieriges Unterfangen, denn die Schwaneneltern seien auf die Feuerwehrleute losgegangen. Dennoch gelang es, den jungen Schwan von der Schnur zu befreien. Gut so, denn ansonsten wäre der Vogel jämmerlich verhungert, sagt Till.

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