40.000 Euro Schaden:

Flammen zerstören teure Yacht in Ueckermünde

Ueckermünder und Belliner Brandbekämpfer mussten diesmal aufs Wasser: In der Lagunenstadt war ein Segelboot in Brand geraten. Zwar konnten die Flammen recht schnell gelöscht werden, doch der Schaden ist enorm. War es wieder Brandstiftung?

Bei ihrem 45. Einsatz seit Jahresbeginn hatten es die Ueckermünder und Belliner Feuerwehrleute mit dem Brand auf der „Lubbe 3“ in der Ueckermünder Lagunenstadt zu tun.
Christopher Niemann Bei ihrem 45. Einsatz seit Jahresbeginn hatten es die Ueckermünder und Belliner Feuerwehrleute mit dem Brand auf der „Lubbe 3“ in der Ueckermünder Lagunenstadt zu tun.

Das war beileibe kein Start nach Maß in die neue Segelsaison! Statt einer intakten Yacht hat der Privatmann, dessen Segelboot „Lubbe 3“ in der Ueckermünder Lagunenstadt liegt, nun einen Brandschaden. Und der Mann aus Wickede, einem Ort in Nordrhein-Westfalen, muss sich erneut auf den etwa 650 Kilometer langen Weg machen, nachdem er am Wochenende schon in Vorpommern gewesen ist.
Was war da in der Ueckermünder Marina passiert? Auf der „Lubbe 3“ ist am Montagmorgen in den Morgenstunden ein Feuer ausgebrochen. Es qualmte stark. Gegen 7.50 Uhr wurde deswegen die Feuerwehr durch die Leitstelle alarmiert. 17 Feuerwehrleute aus Ueckermünde und aus Bellin fuhren zum Hafenbecken in der Lagunenstadt, um das Feuer an Bord zu löschen.

Gar nicht so einfach, wie Ueckermündes Feuerwehrchef Roland Till sagte. Denn man wisse nie, was einen auf einem Boot erwartet. Zumal der Bereich unter Deck geschlossen war. Ein Öffnen der Luken kann zur Folge haben, dass Brandgase sich entzünden und explodieren. „Wir haben zunächst mit Schaum gelöscht, weil auch viele Kunststoffe gebrannt haben. Die Kameraden mussten wegen der giftigen Gase mit Atemschutz an Bord gehen“, sagte Till. Diese Feuerwehrleute sind zudem mit Rettungsleinen gesichert worden. „Es hätte ja sein können, dass Gasbehälter an Bord sind – und wenn die explodieren, dann wären die Kameraden über Bord gegangen, und mit der etwa 35 Kilo schweren Schutzausrüstung ist das Schwimmen eben nicht so einfach“, erklärt der Feuerwehrchef. Zum Glück ist nichts explodiert, die Flammen konnten gelöscht werden.

Brandstiftung schließt die Polizei aus

Dennoch ist der Sachschaden erheblich. Laut zuständiger Wasserschutzpolizei liegt
der Schaden bei etwa 40 000 Euro. Vermutungen, wonach ein Feuerteufel dort in der Lagunenstadt gezündelt hat, schließt die Polizei aber mit hoher Sicherheit aus. Nach Auskunft der Ordnungshüter habe es sich um einen technischen Defekt gehandelt, der zum Brand führte.

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