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Führerschein weg, Idiotentest droht

Wer hätte gedacht, dass es ausgerechnet ein Blitzer sein würde, der für Kratzer am Strahlemann-Image von Patrick Dahlemann sorgt. Aber mit dem Raser-Vorwurf wird der prominente SPD-Nachwuchspolitiker jetzt leben müssen.

Zum jüngsten Praktikumstag bei der Torgelower Metallwaren mbH war Patrick Dahlemann (rechts) noch mit dem eigenen Auto unterwegs.
Eric Hartmann Zum jüngsten Praktikumstag bei der Torgelower Metallwaren mbH war Patrick Dahlemann (rechts) noch mit dem eigenen Auto unterwegs.

Mancher bezeichnet Patrick Dahlemann, den jungen SPD-Landtagsabgeordneten, ja als Senkrechtstarter. Da verwundert es nicht, dass er ab und an mit hohem, auch zu hohem Tempo unterwegs ist. Und als Strahlemann, so sein politischer Spitzname, kennt er sich mit Blitzlichtern ja auch schon aus.

Dieser letzte Blitzer aber dürfte ihn gewaltig ausbremsen. Immerhin hat es ihn während der 80 000 Kilometer, die er im vergangenen Jahr gefahren ist, schon mehrfach erwischt. Bislang ist es bei Bußgeldern geblieben.

Aber diesmal dürfte es wohl damit enden, dass der SPD-Politiker seine Fleppen für eine Zeit abgeben und sich nach einem Chauffeur umsehen muss. Immerhin hat er das zulässige Tempolimit um 43 Stundenkilometer überschritten, als er in Schwerin auf einer vierspurigen Straße gefahren ist. Dass er zu einer Sitzung des Finanzausschusses unterwegs war, ändert auch nichts daran: Er war eindeutig zu schnell.

Mit welcher Strafe rechnet der Torgelower nun? „Das weiß ich noch nicht. Ich gehe aber davon aus, dass ich den Führerschein abgeben muss“, sagte er dem Nordkurier.

Ob der Landtagsabgeordnete auch den sogenannten Idiotentest machen muss? Dahlemann rechnet damit. „Es ist zwar noch keiner angeordnet, aber ich stelle mich darauf ein“, sagt er.

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