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Ganz viel polnisch-deutscher Frohsinn

Rieth.In 26 Tagen wird es wieder bunt in Rieth. Am 1. Mai richtet die Grenzgemeinde das 18. Deutsch-Polnische Grenzfest aus. Das Fest dient der Begegnung und ...

Alle sind am 1. Mai in Rieth willkommen.  FOTO:Jens Wolf/dpa

Rieth.In 26 Tagen wird es wieder bunt in Rieth. Am 1. Mai richtet die Grenzgemeinde das 18. Deutsch-Polnische Grenzfest aus. Das Fest dient der Begegnung und Verständigung von Menschen in den Grenzregionen. Abwechselnd sind die Gemeinde Rieth und die Stadt Nowe Warpno Gastgeber. Es beginnt traditionell mit einem Ökomenischen Gottesdienst – diesmal unter freiem Himmel. Im Mittelpunkt des Festes wird auch wieder die kleine Brücke über die Beek stehen. Sie hat inzwischen symbolische Bedeutung erlangt. Ein Schlagbaum verhinderte dort jahrzehntelang den Kontakt zwischen Deutschen und Polen. Seit 1995 wird er einmal im Jahr, nämlich zum Grenzfest am 1. Mai, geöffnet und neugierige Besucher strömen ins jeweilige Nachbarland – zum Gucken und Feiern.
Auch nach dem Beitritt Polens zum Schengener Abkommen und der Öffnung der Grenze wurde die gute Tradition der grenzüberschreitenden Begegnungen am 1. Mai beibehalten. Ab 12.30 Uhr stellt sich dort die Stadt Nowe Warpno vor. Ein kleiner Blick in die Geschichte der Stadt und die neusten Veränderungen sollen den Wandel der Jahre zeigen. Martin Schröder wird zur Projektidee des Vereins „HOP Transnationales Netzwerk Odermündung e.V.“ Rede und Antwort stehen. Auch die „Landmarken“ sollen an diesem Tag mit Leben erfüllt werden. „Ideen, Anliegen und polnisch-deutscher Frohsinn sind gefragt, denn der transnationale Kontext ist das herausragende Merkmal dieses Festes“, betont Mitorganisatorin Bärbel Saß. Die Geschäftsstellenleiterin der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Ueckermünde hat derzeit alle Hände voll mit den Vorbereitungen zu tun, und freut sich auf ein buntes und vor allem amüsantes sowie aufschlussreiches Fest. Am Nachmittag steht ab 13.30 Uhr ein Polnisch-Deutsches Kulturprogramm auf dem Plan. Das Schalmeienorchester Altwarp sowie Künstlergruppen aus dem Kulturhaus Police und Nowe Warpnow sorgen für Kurzweil. Besonders freut sich Bärbel Saß auf die Operettenmelodien von Joanna Tylkowska. Angekündigt haben sich zudem der Deutsch-Polnische Chor Bergholz/Szczecin, die Greifswalder Band „Oldie Kings“ und für die kleinen Gäste Clown „Klex“.kamü