Vorwürfe haltlos:

Greifen jubeln: Staatsanwalt stellt Ermittlungen ein

Das hat für Wirbel gesorgt: Seit Ende Oktober wurde gegen den TSV Greif wegen einer angeblich nicht bezahlten Hotelrechnung ermittelt. Offenbar haben sich die Betrugs-Vorwürfe aber jetzt in Luft aufgelöst.

Können sich jetzt wieder voll auf den Sport konzentrieren: die Spieler des TSV Greif.
Andy Bünning/Archiv Können sich jetzt wieder voll auf den Sport konzentrieren: die Spieler des TSV Greif.

Offenbar haben sich die Vorwürfe gegen den TSV Greif komplett in Luft aufgelöst. Denn die Staatsanwaltschaft Cottbus, die Ende Oktober Ermittlungen gegen die Greifen wegen einer angeblich nicht bezahlten Hotelrechnung eingeleitet hatte, hat diese Ermittlungen jetzt eingestellt. Darüber informierte die Staatsanwaltschaft in einem Schreiben an den TSV-Präsidenten Dietrich Lehmann. Der war natürlich erleichtert darüber, obwohl er von Anfang an betont hatte, dass die Vorwürfe gegen seinen Verein haltlos seien. „Mit dem Schreiben der Cottbusser Staatsanwaltschaft ist die Sache nun aus der Welt, das Verfahren ist eingestellt, und für mich ist wichtig, dass dies ohne Auflagen geschehen ist“, sagte Vereinspräsident Lehmann. Für ihn ist klar, dass sich damit die Rechtsstaatlichkeit durchgesetzt hat.

Ruf schon in gewissem Maß beschädigt

Dass es überhaupt zu diesem Ermittlungsverfahren gekommen ist und er darüber aus der Zeitung erfahren habe, das hat ihn damals schon „kalt getroffen“, sagte Dietrich Lehmann. „Ich fand das unschön, dass diese Sache von der Polizei in die Öffentlichkeit gebracht wurde.“ Er sei nicht einmal vorgeladen worden, um seine Meinung darzulegen und auf die Vorwürfe zu reagieren. Es sei aus seiner Sicht bedenklich, wenn eine solche schwerwiegende Anschuldigung als gegeben hingenommen werde, ohne die Betroffenen gefragt zu haben. Selbst wenn an den Vorwürfen nichts dran gewesen ist, so bleibe doch in den Köpfen der Leute immer etwas hängen. Das hat den Ruf des TSV Greif schon in gewissem Maß beschädigt, und es hat deswegen auch einige Probleme gegeben – mit der Stadt, aber auch mit Sponsoren, berichtete Dietrich Lehmann.

Schatten fällt auf das Ehrenamt

Zudem, und dies sei nicht zu unterschätzen, sei nach Ansicht des Vereinspräsidenten natürlich auch ein Schatten auf das Ehrenamt gefallen. „Es gibt durchaus Leute, die sagen: Warum tust du dir das an, leg dein Amt nieder, dann hast du solche Probleme nicht“, sagte Lehmann. Er denke natürlich trotz der „unschönen Angelegenheit“ nicht ans Aufhören.

Die Unruhe, die durch die Ermittlung im Verein und im Vorstand ausgelöst worden ist, sei glücklicherweise vorüber, durch das staatsanwaltliche Schreiben ist die Sache geklärt und kann nun zu den Akten gelegt werden. „Wir schauen nun nach vorn“, sagte der Vereinspräsident.

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