Laubenbrand:

Hat der Feuerteufel jetzt etwa ein neues Revier entdeckt?

Laubenbrand in der Ueckermünder Chausseestraße: Logisch, dass bei Feuerwehrchef Roland Till und seinen Leuten sofort eine Frage im Kopf herumspukte: Hat der Feuerteufel etwa wieder zugeschlagen?

Diese Ueckermünder Laube ist am späten Dienstagabend völlig ausgebrannt.
Feuerwehr Diese Ueckermünder Laube ist am späten Dienstagabend völlig ausgebrannt.

Zu Einsatz Nummer 111 in diesem Jahr mussten die Kameraden der Ueckermünder Feuerwehr Dienstagnacht gegen 23 Uhr ausrücken - in der Chausseestraße brannte eine Gartenlaube. "In der Laube hat kein Strom angelegen. Eine Brandstiftung kann man nicht ausschließen", so der Feuerwehrchef. Der Eigentümer lagerte in dem kleinen Gebäude lediglich Papiere, Akten und Möbel: „Eine Selbstentzündung ist also eigentlich auszuschließen“, mutmaßt Roland Till.

Als die Kameraden der Ueckermünder und Belliner Feuerwehr am Einsatzort ankamen, war die Laubentür lediglich angelehnt. Hat sich in der Chausseestraße also jemand unbefugt Zutritt zu der Laube verschafft? Ein Verdacht, der für Roland Till ziemlich nahe liegt. Steckt der Feuerteufel tatsächlich hinter diesem Brand, macht nur der Stadtteil stutzig, so der Feuerwehrchef. Zündelte der bislang unbekannte Brandstifter sonst zumeist in Ueckermünde-Ost, so hätte er nun zum ersten Mal im Westteil des Seebades zugeschlagen.

Bei der betroffenen Laube handelt es sich um ein gemauertes Gebäude mit Flachdach, das vollständig ausbrannte. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro, so die Polizei. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

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