Höhle in Grambin:

Wer schleicht um das mysteriöse Erdloch?

Zugeschippt, mit Sand gefüllt, fertig. Die Erdhöhle im  Grambiner Revier,  die im Januar für einigen Wirbel gesorgt hat, ist nunmehr Geschichte.

Von der Höhle im Grambiner Revier sind nur diese Holzstühle übrig, die schon einige Neugierige anlockten.
Christopher Niemann Von der Höhle im Grambiner Revier sind nur diese Holzstühle übrig, die schon einige Neugierige anlockten.

Die Ende Januar in einem Waldstück bei Grambin gefunden Erdhöhle ist nun endgültig Vergangenheit. „Die Höhle ist dicht gemacht und mit Sand aufgefüllt worden“, sagt der für das Revier zuständige Förster Eckhard Höppner. Er verstehe nicht, wieso um diese Erdhöhle so ein Wirbel gemacht werde.  Schließlich sei es nicht neu, dass sich vor allem  junge Leute im Wald Höhlen bauen – zumeist aus Abenteuerlust. „In meinem Revier gibt es sehr viele von diesen Höhlen, manche sind sogar von Kindergartenkindern angelegt worden“, sagte der Revierförster.

Von der Höhle bei Grambin blieben lediglich der aus Holz gebaute Stuhl samt Hocker. Die scheinen eine anziehende Wirkung zu haben. Denn nach unbestätigten Informationen soll sich in der  Nähe „täglich ein junger Mann mit einem Geländewagen“ herumtreiben.

Davon allerdings hat Revierförster Eckhard Höppner bislang nichts gemerkt. Und selbst wenn sich dort Personen aufhalten, wäre dies nicht verwunderlich. Schließlich ist dieses Gebiet in der Nähe der Zarow eines, in dem Hundebesitzer gern ihre Vierbeiner ausführen oder Spaziergänger die Natur genießen. Insofern sei es keine Seltenheit, dass man dort  auf Passanten treffe, sagte der Förster. „Schließlich ist es ja nicht verboten, sich dort aufzuhalten“, sagte Höppner.

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