Förderung:

Jetzt fehlen noch 150 000 Euro für den Kunstrasenplatz

Für den neuen Kunstrasenplatz in Ueckermünde ist eine weitere Hürde genommen. Der Landessportbund hat bei seiner Tagung in Neubrandenburg einstimmig beschlossen, das Vorhaben zu fördern. Jetzt muss auch der FSV Einheit noch einige Hausaufgaben machen.

Einheit-Präsident Peter Ruhnau (hier im Ueckermünder Waldstadion) möchte im August 2016 über den neuen Kunstrasenplatz gehen.
Simone Weirauch Einheit-Präsident Peter Ruhnau (hier im Ueckermünder Waldstadion) möchte im August 2016 über den neuen Kunstrasenplatz gehen.

Der Fußballsportverein (FSV) Einheit Ueckermünde hat die wohl höchste Hürde für sein Kunstrasen-Projekt genommen. Der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern (LSB) stimmte bei seiner jüngsten Tagung in Neubrandenburg dafür, das Vorhaben finanziell zu fördern.

Der Club aus der Haffstadt erhält demnach 375 000 Euro aus Fördertöpfen des Landes, weitere 125 000 Euro steuert die Stadt Ueckermünde hinzu. Die Ausschüsse der Ueckermünder Stadtvertretung hatten sich bei ihren Sitzungen bereits für die finanzielle Unterstützung des Vereins ausgesprochen. Bei der Sitzung der Stadtvertretung am kommenden Donnerstag im Bürgersaal (17 Uhr) soll nun auch dem Pachtvertrag zwischen der Stadt und dem Fußballverein zugestimmt werden.

Fans sollen symbolisch am Platz beteiligt werden

Der Umsetzung des Bauvorhabens steht nur noch eine Hürde im Weg: 150 000 Euro der Gesamtsumme, die der FSV Einheit aufbringen muss. „Das ist nun unsere Hausaufgabe“, sagt Einheit-Präsident Peter Ruhnau, der sich aber optimistisch gibt, das Geld aufbringen zu können. Mit den Sponsoren des Vereins habe es bereits viele Gespräche gegeben, sie seien bereit, sich an der Finanzierung zu beteiligen.

Und – der Club möchte seine Mitglieder mit ins Finanzierungs-Boot holen und hat sich dafür eine besondere Aktion einfallen lassen. Beim Ueckermünder Weihnachtsmarkt am 19. und 20. Dezember wird der Fußballverein erstmals einen eigenen Stand haben. Und dort können Einheit-Fans symbolisch einen Quadratmeter des künftigen Kunstrasenplatzes erwerben, für zehn Euro.

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