Fördermittel für Ueckermünde:

Jetzt kann der Kreisel schick gemacht werden!

Auch Minister kommen gern nach Ueckermünde. Wie Wirtschaftsminister Harry Glawe, der jetzt kurz vor den Landtagswahlen eine Fördermittelzusage mitgebracht hat. 600.000 Euro sollen in drei größere Projekte fließen.

Freude über Parteigrenzen hinweg: Wirtschaftsminister Harry Glawe (2. von links) hat an Bürgermeister Gerd Walther (2. von rechts) die Fördermittelzusage übergeben. Mit dabei Andreas Texter (links), Ueckermündes Stadtpräsident und CDU-Landtagsabgeordneter, und der SPD-Landtagsabgeordnete Patrick Dahlemann.
ZVG/Stadt Freude über Parteigrenzen hinweg: Wirtschaftsminister Harry Glawe (2. von links) hat an Bürgermeister Gerd Walther (2. von rechts) die Fördermittelzusage übergeben. Mit dabei Andreas Texter (links), Ueckermündes Stadtpräsident und CDU-Landtagsabgeordneter, und der SPD-Landtagsabgeordnete Patrick Dahlemann.

Wenn Wahlen anstehen, dann kommt es im Vorfeld gehäuft zu Besuchen von Politprominenz. Auch im Uecker-Randow-Kreis, der von Schwerin aus recht weit entfernt ist. Von diesen Visiten kann man halten, was man will – aber erfreulich ist, wenn die Schweriner Minister nicht nur Worte, sondern auch Geld im Gepäck haben.

So wie in dieser Woche Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU), der zu Gast im Seebad Ueckermünde war. Der Minister hatte eine Fördermittelzusage für Städtebauvorhaben mit ans Haff gebracht – insgesamt 600.000 Euro gibt das Land.

Geld für drei Projekte

Drei größere Vorhaben sollen mit dem Geld umgesetzt oder wenigstens angeschoben werden, informierte der Ueckermünder Bürgermeister Gerd Walther (Die Linke). Unter anderem soll der Kleine Haffwanderweg fertig werden – jene Radlertrasse, die ein sicheres Durchradeln der Ueckermünder Oststadt ermöglicht. Dafür werden 146.000 Euro ausgegeben, sagt Walther. Zudem sind technische Erschließungsarbeiten im Bereich des Haffringes in Ueckermünde-Ost geplant. Diese Vorhaben werden 229.000 Euro kosten.

Seit Jahren ist geplant, im Bereich Belliner Straße/Neuendorfer Straße einen Kreisverkehr zu bauen. Der Zuschuss aus Schwerin soll dafür eingesetzt werden, den Bereich des künftigen Kreisels zu erschließen und weiter aufzuwerten, sagte Bürgermeister Gerd Walther.

Langfristig weitere Mittel in Aussicht gestellt

Der Ueckermünder Rathauschef freut sich außerdem darüber, dass vom Land langfristig weitere Mittel in Aussicht gestellt wurden, damit sowohl Wohnungsbaugesellschaft als auch Wohnungsbaugenossenschaft den Abriss nicht mehr benötigten Wohnraums voranbringen können.