Top Organisation, aber kaum Wind:

Kampf gegen die Flaute bei Meisterschaft der Kuttersegler

Die Seesportclubs aus Ueckermünde und Anklam haben zusammen ihre ersten Deutschen Meisterschaften im Kuttersegeln mit Bravour ausgerichtet. Die Organisation war top. Allein beim Wetter hatten die Veranstalter und Teilnehmer kein Glück.

Wie eine große Flotte zogen die Kuttersegler übers Haff. Die Regatta konnte man auch vom Strand aus gut verfolgen.
Simone Weirauch Wie eine große Flotte zogen die Kuttersegler übers Haff. Die Regatta konnte man auch vom Strand aus gut verfolgen.

Die Deutschen Meisterschaften im Kuttersegeln auf dem Haff waren für die 40 gemeldeten Bootsbesatzungen eine echte Herausforderung. Auf dem Haff wehte am ersten Wettkampftag kein Lüftchen. Erst gegen Mittag kräuselte sich das Wasser langsam. Die Anklamer waren mit drei Booten dabei. Insgesamt starteten 18 Boote aus Mecklenburg-Vorpommern. Bis 18.30 Uhr schafften die Kutter vier Wettkampfläufe.

Da war Geduld gefragt

Zur Deutschen Meisterschaft, die die Seesportclubs aus Ueckermünde und Anklam zum ersten Mal ausgerichtet hatten, waren Kuttersegler aus Thüringen, Berlin, Brandenburg, Sachsen und Baden-Württemberg nach Ueckermünde gereist. Sie alle mussten sich gedulden, erst kurz nach 14 Uhr konnte Werner Löwe vom gastgebenden Seesportclub Ueckermünde das Startsignal geben.

Am zweiten Wettkampftag schlief der Wind gegen Mittag ein – keine fairen Segelbedingungen. Das Rennen wurde abgebrochen. Einen langen Lauf hatten die Teams da aber schon absolviert. Die Seesportler trugen es mit Humor und Gelassenheit. Fürs Wetter kann niemand etwas. Aber für die Organisatoren der Meisterschaften gab es jede Menge Lob und ein großes Dankeschön für alle Helfer und Unterstützer.

Deutsche Meisterschaft im Kuttersegeln

Platz 1: "Teamwork" (Teterow)
Platz 2: "Weltbummler" (Schwerin)
Platz 3: "Ösfass" (Peenemünde)