Einkaufsträume geplatzt:

Kein Kaufhaus in der Altstadt

Nun wird Ueckermünde doch nicht stolze Kaufhausstadt: Der Investor ist abgesprungen.

Ein Stolz-Kaufhaus in Schwerin.
Simone Weirauch Ein Stolz-Kaufhaus in Schwerin.

Die Kaufhauskette Stolz wird nun doch keine Filiale in Ueckermünde eröffnen. Bürgermeister Gerd Walther bestätigte gegenüber dem Nordkurier, dass der umworbene Investor sich zurückgezogen hat. Damit sind die Pläne geplatzt, mitten in der Ueckermünder Altstadt ein neues Kaufhaus zu bauen und so die Innenstadt noch attraktiver zu machen. Es sollte an der Stelle des einstigen Haushaltswaren-Geschäfts der Familie Juncker stehen. Die Verhandlungen zwischen dem Investor und dem Kreditinstitut, das einen Teil der Flächen verwaltet, waren nicht erfolgreich. Enttäuschung und Bedauern bei der Stadt: "Leider konnten wir unser Gesamtpaket mit besseren Konditionen erst zu spät in die Verhandlungen einbringen. Da hatte sich der Investor bereits entschieden, nicht nach Ueckermünde zu kommen", sagte Bürgermeister Gerd Walther.

Die Kaufhauskette Stolz mit mehr als 20 Häusern in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das 1858 von Joachim Friedrich Steen auf der Insel Fehmarn gegründet wurde. Es trägt seit der Eheschließung zwischen Paula Steen und Josef Martin Stolz 1915 den Namen „Stolz“. In den siebziger und achtziger Jahren werden immer mehr Stolz Kaufhäuser eröffnet.

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