Horror-Fund vorm Penny-Markt:

Kleine Katzen gehäutet

Eine junge Frau hat in Torgelow eine schlimme Entdeckung gemacht: An einem leerstehenden Supermarkt lagen tote Katzen, die teilweise gehäutet waren. Wer macht denn sowas?

Es ist kaum zu erkennen, dass es sich hierbei um Katzen handeln soll. Die jungen Tiere waren teilweise gehäutet, berichteten Augenzeugen.
Christopher Niemann Es ist kaum zu erkennen, dass es sich hierbei um Katzen handeln soll. Die jungen Tiere waren teilweise gehäutet, berichteten Augenzeugen.

Wer macht denn so etwas? Das dürfte sich nicht nur die junge Frau gefragt haben, die am Donnerstagabend einen grausigen Fund gemacht hat: Am ehemaligen Pennymarkt in Torgelow entdeckte sie die Kadaver von jungen Katzen, die teilweise sogar gehäutet waren. Die Katzenbabys sind offenbar in einen Eimer gesteckt und dann an dem Markt abgestellt worden.

Wer den Eimer, der mit einer Mülltüte umwickelt war, anschließend „auseinander gepflückt“ hat, ist offen. Auszuschließen ist nicht, dass sich andere Tiere an dem Eimer zu schaffen gemacht haben. Augenzeugen sprechen von einem bestialischen Gestank.

Das Torgelower Ordnungsamt ist bereits aktiv geworden in dem Fall. Nach Angaben von Amtsleiter Peter Krause hatte sich die junge Frau ans Rathaus gewendet. Da hier offensichtlich ein Fall eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vorliege, so Krause, habe man das Veterinäramt des Landkreis Vorpommern-Greifswald hinzugezogen. Zudem sei der Eigentümer des Einkaufsmarktes bereits aufgefordert worden, die toten Tiere „umgehend“ zu entsorgen. „Mit solchen unschönen Vorfällen haben wir aber wirklich selten zu tun“, sagte der Ordnungsamtschef am Freitag.

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