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Krawall-Marokkaner kommt mit blauem Auge davon

Nicht nur einmal hat der 41-jährige Marokkaner in Strasburg randaliert, Personen bedroht, angepöbelt und sich auch gegen Polizeibeamte zur Wehr gesetzt. Nun stand der abgelehnte Asylbewerber vor Gericht.

Erstmals ist der Marokkaner Ende Februar in Strasburg aufgefallen. Der zu diesem Zeitpunkt 41-Jährige randalierte betrunken im Aldi-Markt und bedrohte Kunden mit einer Glasflasche, bis ihn Kunden stoppten.
ZVG Erstmals ist der Marokkaner Ende Februar in Strasburg aufgefallen. Der zu diesem Zeitpunkt 41-Jährige randalierte betrunken im Aldi-Markt und bedrohte Kunden mit einer Glasflasche, bis ihn Kunden stoppten.

Sachbeschädigung, Diebstahl, Beleidigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte lauten die Vorwürfe. Zuletzt war der Marokkaner, als dessen Herkunftsland zwischenzeitlich auch Mauretanien angegeben wurde, Anfang September in Strasburg aufgefallen, als er Kinder und Erwachsene belästigte.

Das Gericht hat das Verfahren nun eingestellt, dem stimmten alle Beteiligten – der Beschuldigte Marokkaner, sein Wahlverteidiger sowie der Vertreter der Staatsanwaltschaft – zu, wie Richter Gerald Fleckenstein erklärt.

Geldstrafe auferlegt

Als Auflage wurde dem 41-Jährigen eine Geldstrafe in Höhe von 120 Euro auferlegt, zu zahlen an die Staatskasse. Diese Auflage sei geeignet, das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen, die Schwere der Schuld stehe dem nicht entgegen, zitiert der Richter den entsprechenden Paragrafen der Strafprozessordnung. So hätten die gestohlenen Sachen nur einen geringen Wert. Die verhängte Geldstrafe bemesse sich nach der Höhe der Einkünfte und dem Vermögen.

Laut Richter Fleckenstein ist die Geldbuße bei den geringen Einkünften des Asylbewerbers durchaus eine empfindliche Strafe. Mitte des Jahres hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den Asylantrag des Marokkaners abgelehnt. Gegen diesen Beschluss geht der 41-Jährige mit einem Anwalt vor.

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