Oberleitungen abgerissen:

Lkw legt Bahnstrecke lahm

Nichts geht mehr: Ein unachtsamer Lkw-Fahrer hat am frühen Freitagnachmittag in Ferdinandshof nicht nur einen Bahnübergang für den Straßenverkehr blockiert, sondern auch den kompletten Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Eberswalde und Stralsund lahmgelegt.

Sieben Freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern.
Christopher Niemann Sieben Freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern.

Gegen 13 Uhr fuhr der Mann mit dem Lkw MAN eines Baumarktes auf der Neubrandenburger Straße in Richtung Gundelachstraße. Beim Überqueren des Bahnüberganges riss er mit dem nicht vollständig eingefahrenen Kranarm des Lkw zwei Fahrleitungskabel der Bahn - eines davon mit Rückhalteseil - ab. Mit dem heruntergerissenen Rückhalteseil beschädigte er dann einen Schrankenbaum und zwei Straßenlaternen. Am Lkw entstand nach erster Sichtung kein Sachschaden. Der Fahrer des Lkw wurde allerdings zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Vor Ort waren sieben Freiwillige Feuerwehren der Umgebung mit 18 Kameraden im Einsatz. Der Bahnübergang ist bis auf Weiteres für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt. Der Bahnverkehr der Strecke Eberswalde nach Stralsund bleibt ebenfalls voll gesperrt, bis die Techniker die Anlagen repariert haben. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Aussage treffen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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