Polizei nimmt Afghanen fest:

Mann lief mit Messer durch Torgelow

Die Polizei hat einen Afghanen gefasst, der am späten Dienstagabend messerschwingend durch Torgelow gelaufen sein soll. Der 38-Jährige wurde wegen psychischer Umstände ins Krankenhaus gebracht, der Staatsschutz ermittelt.

Die Polizei brachte den 38-jährigen Afghanen wegen seiner psychischen Umstände ins Krankenhaus. Der Staatsschutz ermittelt.
Christopher Niemann Die Polizei brachte den 38-jährigen Afghanen wegen seiner psychischen Umstände ins Krankenhaus. Der Staatsschutz ermittelt.

Die Torgelower Polizei hat Dienstagabend gegen 23 Uhr einen Afghanen an einer Bushaltestelle in der Beethovenstraße festgenommen. Er leistete keinen Widerstand. Der 38-Jährige war mit einem Messer unterwegs. Der Mann soll in der Nähe wohnen.

Ein 19-jähriger Afghane beobachtete den Mann von der gegenüberliegenden Straßenseite, wie er mit dem Messer in Heckenpflanzen geschlagen haben soll, wie die Polizei mitteilt. Als der Tatverdächtige realisierte, dass sich der 19-Jährige in seiner Nähe aufhielt und ihm folgte, soll dieser ihn verbal bedroht haben. Der Zeuge rief daraufhin die Polizei.

Es wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt oder direkt durch den Tatverdächtigen angegriffen.

Der Staatsschutz ermittelt

Aufgrund der psychischen Umstände des 38-jährigen Afghanen wurde dieser mit einem Rettungswagen unter Begleitung der Polizei ins Krankenhaus verbracht. Warum der Mann sich mit einem Messer auf die Straße begeben hat, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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