Mini-Kultbus braucht viel Muskelkraft:

Mit dem Bulli-Go-Kart von Berlin zur Ostsee

Auto? Fahrrad? Zu Fuß? Alles Langweilig! Elmar Teubel tourt gerade mit seinem selbst gebauten Bulli-Go-Kart durch Vorpommern und zieht dabei jede Menge Blicke auf sich. Uns erzählt er, warum die Peene-Brücke in Anklam für ihn eine ganz besondere Herausforderung ist.

Elmar Teubel mit seinem Bulli-Go-Kart in Leopoldshagen.
Katja Richter Elmar Teubel mit seinem Bulli-Go-Kart in Leopoldshagen.

Elmar Teubel aus Petershagen, östlich von Berlin, ist mit seinem selbst gebauten Bulli-Go-Kart derzeit auf unseren Straßen unterwegs - von Berlin bis auf die Insel Usedom, eine rund 250 Kilometer langen Tour. Der 28 Jährige Elektroniker für Betriebstechnik bewegt sein Gefährt ausschließlich mit Beinmuskelkraft.

Wir treffen Teubel am Freitagvormittag in Leopoldshagen. Kurz darauf ist er auch schon in Anklam: Die Fußgängerbrücke über die Peene sei die maximale Steigung, die er unter höchster Anstrengung mit seinem hundert Kilo schweren Go-Kart gerade noch überwinden könne, sagt Teubel. Sonst heißt es aussteigen und schieben. Auf gerader Strecke sei er dagegen mit rund zehn Kilometern pro Stunde unterwegs. Gegenwind ist ebenfalls eine fiese Sache für das nicht gerade windschnittige Fortbewegungsmittel.

Kommentare (1)

Mein T2-Bully mit 35 PS brauchte auch immer reichlich Anlauf bei Steigungen, besonders bei Vollbeladung, wollte man nicht irgendwann während der Fahrt Blumen pflücken können. Von daher meinen Glückwunsch zum vorbildgetreuen Fahrverhalten und natürlich immer nur Rückenwind!