Wie lief die Saison?:

Mit der Sonne strömten die Urlauber ans Haff

Was für eine Saison 2013! Bis in den Mai hinein war es recht kühl. Doch dann hat der Sommer Vollgas gegeben. Und siehe da: Die Gäste kamen im Scharen.

Ueckermünde darf sich Seebad nennen. Ob sich das auf die Urlauberzahlen ausgewirkt hat? Im Oktober wissen wir mehr.
Ueckermünde darf sich Seebad nennen. Ob sich das auf die Urlauberzahlen ausgewirkt hat? Im Oktober wissen wir mehr.

Ueckermündes Tourismus-Chef Jürgen Appelhagen ist zufrieden. Denn sein Bauchgefühl sagt ihm, dass der verpatzte Saisonstart von den Monaten Juli und August aufgefangen wurde. Zahlen, die das bestätigen, liegen ihm allerdings noch nicht vor. Mit ihnen ist erst im Oktober zu rechnen.

Tummeln sich sonst schon ab Ostern die Fahrradtouristen am Haff, so musste die Stadt Ueckermünde diesmal etwas länger auf ihre Gäste warten. Schuld war das miese Wetter zum Saisonstart. So blieben Betten frei im Seebad. Das Blatt wendete sich erst mit dem Ferienstart in Sachsen-Anhalt und Thüringen. „In der Hochsaison hätten wir noch mehr Betten gebraucht“, so der Touristiker. Wichtig sei am Haff, dass das Wetter mitspielt. Und Petrus hat die Ueckermünder in diesem Sommer geradezu verwöhnt. „Der erste richtige Sommer seit 2010“, ist Appelhagen froh. Und er hat Hoffnung, dass auch der Herbst der Haffstadt noch so manchen Urlauber beschert.

Sind in den Sommerferien eher die jungen Familien im Seebad Ueckermünde zu Gast, so fühlt sich im September vor allem das ältere Semester in der Stadt sehr wohl. Nach Ueckermünde treibt es vor allem die Kurzentschlossenen. „Ihren Aufenthalt bei uns machen die Gäste wetterabhängig.“ Zeigt sich die Sonne, strömen auch die Touristen im Sommer in Scharen ans Haff. Die Übernachtungsquote ist aber rückläufig. Die Gäste bleiben mitunter nicht mehr eine ganze Woche, sondern nur drei bis vier Tage.

 

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