Fremdenfeindliche Parolen:

Neonazis hängen Banner in Torgelow auf

Mehrere Banner mit ausländerfeindlichen Parolen sind am Sonnabend in Torgelow aufgetaucht und von der Polizei entfernt worden. Gleichzeitig kündigte die "Alternative für Torgelow" eine Kundgebung gegen Asylbewerber an.

Mehrere ausländerfeindliche Banner sind in Torgelow aufgehängt worden.
Archiv Mehrere ausländerfeindliche Banner sind in Torgelow aufgehängt worden.

An mehreren Stellen in Torgelow entdeckten Bürger am Sonnabendmorgen Bettlaken mit ausländerfeindlichen Parolen, etwa an einem Gelände der Wasserwirtschaft und am Freibad. Die Laken waren rund 2 Meter mal 1,50 Meter groß.

Insgesamt handelte es sich nach Polizeiangaben um drei Laken. Eines hing in unmittelbarer Nähe der Asylbewerberunterkunft in Torgelow-Drögeheide. Zugleich meldeten weitere Zeugen zwei Aufsteller mit vergleichbaren Parolen im Stadtgebiet.

"Alternative für Torgelow" mit typischem NPD-Vokabular

Sowohl die Laken als auch die Aufsteller wurden von der Polizei entfernt, jetzt ermittelt der Staatsschutz. Zeitgleich begann am Wochenende das Bündnis "Alternative für Torgelow" (AfT) sowie die fremdenfeindliche Bürgerinitiative "Schöner und sicherer wohnen" mit der Mobilisierung für eine fremdenfeindliche Kundgebung in der Stadt, die sich im März gegen Asylbewerber wenden soll.

Die "Alternative für Torgelow" hatte sich bislang stets von den Vorwürfen, rechtsextremes Gedankengut zu vertreten, distanziert. In den vergangenen Wochen waren aber vermehrt Zweifel daran aufgekommen, ob die Gruppierung um Frontmann Dan Schünemann wirklich so harmlos ist, wie sie sich gibt.

Auch das Flugblatt, das im typischen NPD-Vokabular ausländerfeindliche Parolen verbreitet und für die Kundgebung wirbt, nährt weitere Zweifel an der Selbstdarstellung der Gruppierung. Dan Schünemann wollte am Sonntag nicht mit dem Nordkurier sprechen.

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Kommentare (1)

Hier macht es sich der Kommentator wieder einmal zu leicht. Seine Devise lautet,alle die gegen den unkontrollierten Zuzug von Ausländer sind,sind Nazis. Ich bin auch dagegen und fühle mich nicht als Nazi . In den Jahren 1992/95,wurden wir (BGS) von illegalen eingereisten Ausländern,an der Ostgrenze überrannt. Damals hieß es aus der Bevölkerung und den Medien ,raus mit den Ausländern. Es gab keine Willkommenskultur,keine Antifa und s,g Gutmenschen. Würden die Gesetze nach dem dubliner Abkommen von allen EU- Staaten umgesetzt werden,hätten wir nur ein Bruchteil von Asylanten. Herr Kords,haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht,warum alle in Deutschland oder Schweden ihren Antrag stellen wollen ? Die Willkommenskultur ,dient nur als Keule für die Bevölkerung,denn diese ist in der Mehrheit,gegen den ungebremsten Zuzug . Wenn die Politiker der EU sich ernsthaft dem Thema Asyl annehmen würden,hätten sie für jedes Land Quoten festgelegt ,dann könnten die Asylanten legal einreisen und den Schleusern,würde das Handwerk gelegt. Das will aber ein Teil der Eu Politiker nicht und damit sieht man die Unglaubwürdigkeit dieser Leute.