Rotes Kreuz am Briefkasten:

Nordkurier sorgt in Ueckermünde für Gauner-Alarm

Ist das einer dieser Gaunerzinken oder was? Ein rotes Kreuz tauchte an dem Briefkasten einer älteren Dame aus Ueckermünde auf. Doch dafür verantwortlich - zumindest indirekt - war der Nordkurier.

Mittlerweile dient kein rotes Kreuz, sondern das Kürzel der Heimatzeitung als Merkhilfe für den Zusteller.
Lutz Storbeck Mittlerweile dient kein rotes Kreuz, sondern das Kürzel der Heimatzeitung als Merkhilfe für den Zusteller.

Ein kleines rotes Kreuz hat bei einer älteren Ueckermünderin für große Aufregung gesorgt. Die Frau hatte schon vor Tagen an ihrem Briefkasten dieses kleine Zeichen entdeckt.

Axel Falkenberg, Pressesprecher der Polizeiinspektion Anklam, kennt die Problematik. Er weiß auch, dass mitunter Hauseingänge, Türen und eben auch Briefkästen mit geheimnisvoll erscheinenden Zeichen versehen werden. "Dabei kann es sich um sogenannte Gaunerzinken handeln", sagt Falkenberg, er beruhigt allerdings auch: "Seit Jahresbeginn ist im Bereich der Polizeiinspektion kein solcher Fall bekannt geworden".

Auch für die Ueckermünderin hat sich der Fall inzwischen geklärt. Wie ein Gespräch mit dem zuständigen Unternehmen Nordkurier Logistik Brief + Paket ergab, stammt die kleine Markierung von einem der Zusteller. "Er ist als Vertretung für einen Kollegen, der krank ist, unterwegs", sagt die Ueckermünderin. Weil der Neue sich noch nicht so gut auskennt, hat er das kleine Kreuz angebracht. "Da weiß er dann gleich, wo er die Zeitungen in den Briefkasten stecken muss". Mittlerweile ist das kleine rote Kreuz weg und durch ein Kürzel ersetzt.

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