Mit 2,26 Promille am Steuer:

Polizei beendet abendliche Promille-Fahrt

Er konnte kaum noch laufen, so betrunken war er. Aber Auto fahren, das traute sich ein 44-jähriger Ueckermünder noch zu. 

Er konnte kaum noch laufen, so betrunken war der 44-Jährige, den die Beamten in Ueckermünde an der Weiterfahrt hinderten. Den Führerschein ist er erst einmal los.
Christopher Niemann Er konnte kaum noch laufen, so betrunken war der 44-Jährige, den die Beamten in Ueckermünde an der Weiterfahrt hinderten. Den Führerschein ist er erst einmal los.

Die Polizei in Ueckermünde hat mithilfe eines aufmerksamen Bürgers einen Promille-Fahrer geschnappt und so möglicherweise einen Unfall im Vollrausch verhindert. Nach Angaben von Polizeisprecherin Carlin Radloff war am Samstagabend im Polizeirevier ein Hinweis über einen vermutlich betrunkenen Kraftfahrer eingegangen. „Der Anrufer gab an, dass er beobachtet hat, wie eine männliche Person aus seinem Pkw, mit dem er gerade auf den Parkplatz der Sparkasse im Haffring gefahren war, ausstieg und stark schwankend in die Sparkasse ging“, sagte die Beamtin.

Daraufhin seien Beamte des Reviers sofort zum Tatort in die Ueckermünder Oststadt gefahren. Eine Verfolgung mussten die Polizisten aber nicht mehr aufnehmen, der bis dahin vermeintliche Promille-Fahrer wollte sein Auto gerade aus einer Parklücke manövrieren. Ein Atemalkoholtest bestätigte schließlich die Vermutungen des besorgten Anrufers: Die Polizei stellte bei dem 44-Jährigen einen Wert von 2,26 Promille fest. Im Ameos-Klinikum erfolgte anschließend die Entnahme einer Blutprobe, der Führerschein wurde eingezogen und eine Strafanzeige gestellt.

Die Beamten des Ueckermünder Polizeireviers führen in diesem Monat verstärkt Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Alkohol und Drogen durch. Dabei sind in den vergangenen Wochen in der Region bereits einige Promillefahrer gestoppt worden.

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