Kommenden Montag geht's los:

Polizei bläst das ganze Jahr zur Kontrolle

Das ganze Jahr über wollen die Beamten des Polizeipräsidiums Neubrandenburg jetzt Autofahrer kontrollieren – immer mit einem anderen Schwerpunkt. Die erste Aktion startet nächste Woche.

Jeden Monat will die Polizei in Vorpommern-Greifswald einen anderen Schwerpunkt überprüfen. Los geht es mit Drogen und Alkohol.
Uli Deck Jeden Monat will die Polizei in Vorpommern-Greifswald einen anderen Schwerpunkt überprüfen. Los geht es mit Drogen und Alkohol.

Autofahrer aufgepasst: In diesem Jahr könnte für viele Fahrerinnen und Fahrer ein Wink mit der Polizeikelle anstehen. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg, zu dem auch der Landkreis Vorpommern-Greifswald gehört, kündigt für das gesamte Jahr jedenfalls eine Serie von Schwerpunkt-Kontrollen bei Autofahrern an. Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Einzelheiten über die Aktion will Polizeipräsident Knut Abramowski zwar erst am kommenden Montag bei einer Auftaktveranstaltung in Heringsdorf auf Usedom bekannt geben.

Fest steht nach Angaben seines Sprechers Andreas Scholz aber bereits: In jedem Monat werden die Beamten einen Kontroll-Schwerpunkt auf ein bestimmtes Verkehrsdelikt legen. Im Januar sollen das Fahrer sein, die unter Alkohol- und Drogeneinfluss Auto fahren – nach wie vor eine der häufigsten Unfallursachen in Deutschland. 

Noch am Montag soll es daher im gesamten Gebiet des Polizeipräsidiums, dass aus Vorpommern und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte besteht, Verkehrskontrollen geben, bei denen die Autofahrer bei Verdacht ins Röhrchen pusten müssen. Alle 21 Polizeihauptreviere des Präsidiums werden sich beteiligen, kündigt Scholz an. Die Schwerpunkt-Kontrollen sollen dann auch über die folgenden Wochen fortgesetzt werden. Auf welche Verkehrsdelikte die Polizei dann im Februar und den Folgemonaten den Schwerpunkt legen will, wurde noch nicht bekanntgegeben.

„Ziel der gesamten Aktion ist es, die Verkehrsunfallzahlen weiter zu senken“, sagt Scholz. Die werden zwar seit vielen Jahren tendenziell immer geringer, was Fachleute allerdings vor allem auf die gestiegene Sicherheit der Autos zurückführen und weniger auf die gestiegene Umsicht der Autofahrer. Insofern wolle die Polizei mit der ganzjährigen Aktion die Sensibilität für das Thema erhöhen, sagt Scholz.