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Polizei glaubt nicht an Verbrechen

Ist es der Frühling, macht es das schöne Wetter, oder ist es die Null-Bock-Mentalität? Diese Frage können wohl nur die Mädchen selbst beantworten. Am 11 ...

Seit dem 11. April wird Jasmin Hinze vermisst. Sie trägt derzeit schulterlanges, gelocktes, schwarzes Haar.  FOTO: Polizei

Ist es der Frühling, macht es das schöne Wetter, oder ist es die Null-Bock-Mentalität? Diese Frage können wohl nur die Mädchen selbst beantworten. Am 11 April haben sie ihre Sachen gepackt und haben sich aus dem Staub gemacht. Zuhause sind sie eigentlich in einer Jugendhilfeeinrichtung in Drögeheide. Die 14-Jährige Fränzi ist am Mittwoch wieder aufgetaucht. Von ihrer 14-jährigen Freundin Jasmin Hinze fehlt bislang jede Spur. Die Polizei überprüft derzeit Hinweise, wonach sich Jasmin Hinze im Raum Pasewalk aufhalten soll. Jasmin ist 1,60 Meter groß, trägt derzeit schulterlanges, gelocktes, schwarzes Haar und eine Brille. Sie ist bekleidet mit einer schwarzen Jacke mit farbigem Aufdruck sowie blauer Jeans.

 

So hatte sie jedenfalls am 11. April das Kinderheim verlassen. Alle Suchmaßnahmen der Polizei und auch der Eltern der Vermissten blieben bislang ohne Erfolg, teilte die Polizei in Anklam gestern mit. „Wir bitten daher die Bevölkerung um Mithilfe. Wer kann Angaben zum Aufenthalt der schulpflichtigen Jasmin machen“, fragt Polizeisprecherin Ortrun Schwarz. Von einem Verbrechen geht niemand aus, denn die Mädchen sind bekannt dafür, ihren Aufenthaltsort gelegentlich selbst zu bestimmen. „Das ist leider nicht das erste Mal. Sie scheinen sich auch keinen Kopf darum zu machen, dass so ein Sucheinsatz mit enormen Kosten verbunden ist, und kein Kinderstreich ist“, betont die Polizeisprecherin. Mehrere Hundert Euro koste so ein Einsatz, der derzeit auf Kosten der Steuerzahler geht.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Ueckermünde unter 039771820 entgegen oder unter www.polizei.mvnet.de. Ebenfalls suchen die Beamten über das soziale Netzwerk „Facebook“ nach der Vermissten.