Missverständnis:

Polizei stellt Ermittlungen gegen Mann ein

Die Aufregung war groß, als in dieser Woche ein Mann in Torgelow einen kleinen Jungen ansprach. Er wolle ihn in sein Auto locken, hieß es. Doch jetzt hat sich alles als ein großes Missverständnis herausgestellt.

Die Polizei hat die Ermittlungen eingestellt. Der Mann, der einen kleinen Jungen in Torgelow angesprochen hat, wollte ihn gar nicht in sein Auto locken. Es hat sich um eine Verwechslung gehandelt.
Jens Wolf Die Polizei hat die Ermittlungen eingestellt. Der Mann, der einen kleinen Jungen in Torgelow angesprochen hat, wollte ihn gar nicht in sein Auto locken. Es hat sich um eine Verwechslung gehandelt.

Die Polizei hat die Ermittlungen gegen einen Mann eingestellt, der am Montag in Torgelow versucht haben soll, einen kleinen Jungen in sein Auto zu locken. Nach Angaben von Ortrun Schwarz, Sprecherin der Polizeiinspektion Anklam, hat sich der Vorfall als Missverständnis herausgestellt.

Der Mann aus dem Raum Ueckermünde habe sich einen Tag später bei der Polizei gemeldet und erklärt, dass er der Gesuchte sei. „Er hat uns glaubhaft erklären können, dass er den Jungen zwar angesprochen, aber mit dem Sohn eines Arbeitskollegen verwechselt habe, den er abholen sollte“, sagte sie. Ein Anfangsverdacht für eine Straftat liege damit nicht vor. Der Mann habe sich entschuldigt, hätte aber nicht damit gerechnet, dass dieses Missverständnis zu solchen Folgen führen würde. Die Ermittlungen seien daraufhin eingestellt worden. „Die Eltern und das betroffene Kind wurden informiert“, sagte die Polizeisprecherin. Der Mann sei polizeilich nicht vorbestraft.

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