Das stinkt zum Himmel:

Rätselhaftes Fischsterben in Wilhelmsburg

Der gesamte Fischbestand am kleinen Angelgewässer in Wilhelmsburg ist verendet. Die vielen toten Tiere sorgen nicht nur für jede Menge Gestank und einen hohen finanziellen Schaden, sondern sind auch Anlass für so manche Spekulation.

Alles hinüber: der gesamte Fischbestand aus dem Gewässer in Wilhelmsburg ist verendet.
ZVG/T. Funk Alles hinüber: der gesamte Fischbestand aus dem Gewässer in Wilhelmsburg ist verendet.

Seit Donnerstag hat im Angelteich am Ortsausgang, der zur Gemeinde gehört und vom Angelverein bewirtschaftet wird, das große Fischsterben begonnen. "Die Männer haben sich zum Herrentag an dem Gewässer getroffen und bemerkt, dass da etwas nicht stimmt", sagt Thea Funk aus Wilhelmsburg. Das Wasser habe eine braune Farbe und zudem sehr merkwürdig gerochen. "Der Schaden, allein durch das Fischsterben, liegt bei etwa 3000 bis 5000 Euro", sagt Thea Funk.

Erst im Frühjahr hatten die Angler den Fischbestand mit Jungtieren aufgestockt. Es waren verschiedene Veranstaltungen geplant, das Kinder-Angeln zum Beispiel. Daraus wird nun wohl nichts.

Gerüchte auf Facebook

Zu dem Fischsterben kursieren auf Facebook Gerüchte. Demnach soll es im Zusammenhang mit einer geplanten Photovoltaikanlage stehen, die auf dem Areal des Angelteiches gebaut werden soll.

"Es weiß noch keiner, was die Ursache ist", sagte Wilhelmsburgs Bürgermeister Ulf Wrase. Das Veterinäramt hat am Dienstag die Tiere und das Wasser untersucht. Eine Tierseuche liegt demnach nicht vor. Es sind aber noch weitere Untersuchungen nötig, um die Ursache klar und deutlich benennen zu können, hieß es. Auch das Umweltamt sei eingeschaltet worden.

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