Drei Meter hohe Stengel:

Riesen-Rhabarber: Vorpommern reibt sich die Augen

Der Anblick des Riesenrhabarbers im Garten der Kopperschmidts sorgt immer wieder für erstaunte Ausrufe und Blicke. Monsterblätter an drei Meter hohen Stengeln – das ist für unsere Breiten ja auch nicht üblich.

Werner Kopperschmidt schätzt diesen Blattdurchmesser auf mehr als einen Meter. Weiter oben sind die Blätter noch größer.
S. Weirauch Werner Kopperschmidt schätzt diesen Blattdurchmesser auf mehr als einen Meter. Weiter oben sind die Blätter noch größer.

Werner Kopperschmidt bestätigt das. Seine "Gunnera" stammt eher aus dem südlichen Pazifikraum. Aber sie ist ja auch kein Rhabarber, betont er. Auch wenn die monströsen Blätter denen unseres Rhabarbers ähneln.

Im Garten des Ferdinandshofers gedeiht das Mammutblatt, wie die Gunnera auch bezeichnet wird, so prächtig, weil die Pflanze mit großem Aufwand vor den hier üblichen Frösten geschützt wird. Dafür sorgen Werner Kopperschmidt und seine Frau.

Zum Ende der Vegetationszeit schneiden sie die Pflanze zurück, decken die freiliegende Wurzel mit den Blättern, Stroh und Laub sorgfältig ab. Im Frühjahr bekommt die Gunnera, die ziemlich früh austreibt, zum Schutz gegen späte Fröste ein eigenes Zelt. Ebenso lebenswichtig für die Zierpflanze ist Wasser. Die Gunnera hat den ganzen Sommer über Durst.

Erst vor Kurzem entdeckten wir ein Prachtexemplar von einer Hortensie mit etwa 550 Blüten.