Besucher-Rekord in Ueckermünde:

So sieht die Arbeit der Seenotretter aus

Ihnen schaut meist niemand bei der Arbeit zu: Die Seenotretter verrichten ihr lebensrettendens Handwerk weitestgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit. Am "Tag der Seenotretter" präsentierten sie sich und ihre Arbeit, unter anderem in Ueckermünde.

Alles Schiffbrüchige? Nein, am Sonntag luden die Seenotretter nur zur Ausfahrt aufs Stettiner Haff.
Christopher Niemann Alles Schiffbrüchige? Nein, am Sonntag luden die Seenotretter nur zur Ausfahrt aufs Stettiner Haff.

Ueckermünde. Hunderte Besucher am Tag der Seenotretter in Ueckermünde: Die Männer und Frauen, die ausrücken, wenn auf einem Schiff jemand in Not gerät, informierten die Bevölkerung am Sonntag zum „Tag der Seenotretter“ über ihre Arbeit. Die Schnellboote und Seenotkreuzer der Einheiten der Greifswalder Oie, Zinnowitz und Ueckermünde waren den ganzen Tag für den Besucher zugänglich.

Die Seenotretter aus Zinnowitz demonstrierten den Besuchern, wie ihr Einsatzboot „Hecht“ von einer Kaikante zu Wasser gelassen wird. Auf dem „Hecht“, dem Kreuzer „Eugen“ und dem in Ueckermünde stationierten Schnellboot „Dora“ nutzen die Gäste die Gunst der Stunde, um auf das Stettiner Haff hinauszufahren. „So viele Besucher waren noch nie hier wie in diesem Jahr“, schwärmte der Ueckermünder Vormann Manfred Fastnacht.

Der Tag der Seenotretter an der freiwilligen Station in Ueckermünde brachte in diesem Jahr wieder zahlreiche Spenden ein. Die Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Zuwendungen, die Helfer bekommen kein Geld vom Staat. Um auch auf die Herausforderungen der Zukunft zu reagieren, sind sie auf die Unterstützung aus allen Teilen der Bevölkerung angewiesen.

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