Gefahr für Bewohner und Gäste:

Ueckermünde lässt hundertjährige Bäume fällen

Das Seebad Ueckermünde trennt sich von hundertjährigen Bäumen, die brüchig oder trocken sind und so zur Gefahr für die Bewohner oder Gäste werden. An mehreren Wegen in der Stadt müssen die Riesen gefällt werden.

Fünf Bäume auf dem Strandweg zwischen dem Bahnübergang und der Brücke werden dort nicht mehr lange stehen. Der Weg soll dann im Frühjahr repariert werden.
S. Weirauch Fünf Bäume auf dem Strandweg zwischen dem Bahnübergang und der Brücke werden dort nicht mehr lange stehen. Der Weg soll dann im Frühjahr repariert werden.

Aus den 20er- und 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts stammen viele Bäume in Ueckermünde. "Meist sind es Pappeln und Weiden, wahrscheinlich musste die Stadt auch damals schon aufs Geld schauen", vermutete Bauamtsleiter Jürgen Kliewe.

Stadt muss handeln

Manche Bäume sind mittlerweile mächtig dick, die meisten schon brüchig, oder sie haben trockene Äste. Die Stadt begutachtet die Bäume regelmäßig. "Wir müssen ausschließen, dass brüchige Bäume und trockene Äste zur Gefahr werden", sagte Jürgen Kliewe. An einigen Stellen haben Baumwurzeln den Asphaltweg so hoch gedrückt, dass Radfahrer oder Spaziergänger im Dunkeln darüber stolpern könnten. "Besteht eine Gefährdung, müssen wir handeln", sagt Jürgen Kliewe.

Fünf Bäume auf dem Strandweg zwischen dem Bahnübergang und der Brücke werden dort nicht mehr lange stehen. Der Weg soll dann im Frühjahr repariert werden. Am Weg zum Zerum fallen acht Bäume.

Einige der alten Ueckermünder Bäume wurden bereits gefällt, so die Pappeln in Richtung Fischereihafen, demnächst wird die große Pappel auf dem Zimmerplatz in Bellin weichen. Sie könnte für Kinder auf dem Spielplatz zur Gefahr werden.

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