Bilder vom Brand in Hammer:

Umkleide, Bälle, Trikots und Klos - alles futsch!

Die Fußballer in Hammer stehen vor dem Nichts: Das Sportlerheim ist komplett ausgebrannt. Es wird vermutet, dass gezündelt wurde. Sehen Sie hier die Bilder vom Brandort.

Ein Teil des komplett zerstörten Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz in Hammer - da ist nichts mehr zu verwenden.
Lutz Storbeck Ein Teil des komplett zerstörten Funktionsgebäudes auf dem Sportplatz in Hammer - da ist nichts mehr zu verwenden.

Es war Brandstiftung! Davon ist Hammers Bürgermeisterin Petra Mädl überzeugt. Denn dass ein Feuer das Umkleidegebäude am Sport- und Festplatz zerstört hat, kann nicht durch einen Defekt an der Elektroanlage verursacht worden sein. „Wir haben als Gemeinde eine Vereinbarung mit den Sportvereinen: Wer als Letzter das Gebäude verlässt, der schaltet die gesamte Elektroanlage ab“, sagt die Bürgermeisterin. Bislang haben sich alle dran gehalten.

Und so war am Freitag ein Brandsachverständiger auf dem Platz und in dem vollständig ausgebrannten Haus bei der Arbeit. Am Sonnabend soll die Staatsanwaltschaft ebenfalls den Unglücksort genau untersuchen. „Die Versicherung kommt auch noch“, sagte Petra Mädle.

Der Brandschaden beläuft sich auf rund 20 000 Euro. Das jedenfalls die vorsichtigen ersten Schätzungen der Polizei. Doch der tatsächliche Schaden liegt vermutlich sehr viel höher. Denn es ist nicht nur das Gebäude in Flammen aufgegangen, sondern auch die Kleidung der Damen vom 1. FSV Hammer, ein großer Teil der Trikots der Fußballer von Blau-Weiß, Bälle, Netze und anderes mehr. Dazu kommt: Die Hammeraner Sportler hatten bei der Ausgestaltung des Hauses kräftig selbst Hand angelegt. „Das Damen-WC ist gerade erst fertig geworden, es war neu gefliest und gemalert“, sagt die Bürgermeisterin.

 

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